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Tawoche Nepal Expedition

Cedar Wright, Renan Ozturk & Cory Richards reisen nach Nepal um den 6.501 m hohen Tawoche in der Khumburegion des Himalayas zu besteigen. Der Taboche (auch Tawoche, Tawache, Tawesche oder Tawetse) ist ein Sechstausender in der Khumburegion des Himalayas in Nepal unweit von Pheriche und Dingboche. Er ist der südlichste Berg auf dem von Nord nach Süd verlaufenden Kamm, der das Tal des Ngozumba-Gletschers/Dudh Kosi Flusses vom Tal des Khumbu-Gletschers trennt. Sein nördlicher Nachbar auf diesem Kamm ist der 6440 Meter hohe Cholatse. Im Süden, jenseits des Tals des Imja Khola, liegt die Ama Dablam. [Quelle Wikipedia]

Sir Edmund Hillary, der Erstbesteiger des Mount Everest, unternahm auch den ersten, allerdings erfolglosen Besteigungsversuch des Taboche. Die Erstbesteigung gelang erst 1974 einer französischen Expedition unter Leitung von Yannick Seigneur, der auch der Komponist Jean-Christian Michel angehörte. Die direkte Nordostwand wurde im Februar 1989 von Jeff Lowe und John Roskelley im Alpinstil bezwungen. [Quelle Wikipedia]

Südfrankreich: Sonne, Strand und Sport

Outdoorziel mit großem Angebot: Provence-Alpes-Côte d’Azur

Zwischen der Rhone im Westen, Italien im Nordosten und dem Mittelmeer im Süden erstreckt sich die Provence, eine Landschaft bestehend aus den französischen Departements Alpes-de-Haute-Provence, Var, Vaucluse und Bouches-du-Rhône. Sie gilt als eine der sonnenreichsten und wärmsten Gegenden Frankreichs und bedingt mit ihrem milden Klima das Wachstum einer farbenfrohen, imposanten Flora: Kräuter wie Thymian, wilde Minze, Rosmarin, Oregano, außerdem Lavendel, Sonnenblumen, Pinien, Tomaten, Auberginen, …

Inmitten dieser Farbenpracht des von Dichtern besungenen „Land des Lichtes“ können Outdoorfreunde Wandern, Klettern, Reiten oder Radfahren; zieht es sie aufs Wasser, haben sie die Wahl zwischen Surfen, Tauchen, Kanufahren oder Segeln und hoch zu Luft lockt der Paragleiter.

Wo es besonders schön ist, verraten wir hier. Vorschläge zu spannenden Outdoor-Unternehmungen sind selbstverständlich inbegriffen.

1. Les Calanques

„Callanque“ ist der französische Name für ein steiles Tal, das zur einen Seite durch ein Kalkmassiv, zur anderen durch das Mittelmeer begrenzt wird. Entlang der Südküste der Provence finden sich diese fjordartigen Ausbuchtungen zuhauf; der Kontrast zwischen dunkelblauem Wasser, strahlendweissem Felsgestein und der dunkelgrünen Macchia macht das Gebiet für Wanderer äußerst reizvoll.

Wandern / Trekken: Besonders beliebt ist die Küstenwanderung „Sentier de Grande Randonnee“: über Stock und Stein führt der 30 km lange Wanderweg vom kleinen Fischerdorf in die malerisch historische Stadt Cassis, vorbei an einsamen Badebuchten, bizarren Felsformationen und wilden Pinienhainen.

Klettern: Auch Kletterer kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten: Die Calanques bieten vorzügliche Klettereien im unteren und mittleren Schwierigkeitsgrad. Die Kletterei findet an senkrechten oder positiv geneigten Wänden statt und ist zumeist eine Seillänge lang. Achtung: Aufgrund der Gefahr vor Waldbränden darf hier in den Sommermonaten nicht geklettert werden. Umso besser, meinen wir: Oktober/November und März/April sind die idealen Monate, da sich der Fels tagsüber ganz schön aufheizen kann. Die wichtigsten Sektoren sind Les Goudes, Sormiou, Morgiou, Luminy, La Gardiole und Marseilleveyre.

Tauchen: Auch bei Tauchern ist die Calanque beliebt, es gibt eine Vielzahl hübscher Buchten und Locations. Besonders bekannt ist beispielsweise die Ile Riou mit ihrem beliebten Tauchspot „Fameux Imperiaux“. Weitere Infos gibt es über das Diving Center Cassis: www.centrecassidaindeplongee.com

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Eisklettern und Dry tooling

In den letzten Jahren hat sich als Spezialdisziplin des Eiskletterns das Dry-Tooling entwickelt. Dabei wird mit speziellen Eisgeräten und Steigeisen eine Felswand beklettert. Das Dry-Tooling entstand, da viele Eiskletterer auf der Suche nach schwierigen Eiszapfen im Zustieg zu diesen Eiszapfen schwierige Stellen im Fels überwinden mussten. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Eisklettern

Aron Ralston – Schicksal eines Bergsteigers

Danny Boyle, Regiseur und Oskar Gewinner für die Beste Regie von Slumdog Millionaire, wird einen Film über das Schicksal Aron Ralston drehen.

Zur Geschichte:

Im April 2003 kam es bei einer Canyon-Wanderung im Blue John Canyon in Utah zu einem Unfall, bei dem Ralstons rechter Arm von einem Felsbrocken eingeklemmt wurde.

Ralston versuchte fünf Tage lang, sich aus seiner Lage zu befreien, seine Strategien hatten jedoch keinen Erfolg:

  • Das Zertrümmern bzw. das Zerkleinern des Felsbrockens mit seinem Taschenmesser war ein zu langsamer Prozess.
  • Der selbstgebaute Flaschenzug hatte durch die Benutzung von Karabinern statt Umlenkrollen zu viel Kraftverlust im System.
  • Die Amputation seines Arms wurde verhindert durch das stumpfe Taschenmesser und die Einsicht, dass er damit niemals den Knochen durchtrennen könnte.

Letztendlich, nach fünf schlaflosen Tagen und Nächten, unterkühlt und fast ausgetrocknet, löste er schließlich dieses Problem, indem er sich Elle und Speiche brach. Dazu bog er den Arm seiner eingeklemmten Hand so lange in eine Richtung, bis einer der Knochen brach. Die Weichteile und die Blutgefäße durchtrennte er mit dem Taschenmesser.

Quelle: Wikipedia

127 Hours will portray Ralston’s harrowing and now famous survival tale in Blue John Canyon, where he used a dull multi-tool to cut free his arm after being pinned by a boulder for days. Ralston climbed to safety and was later rescued. Quelle: backpacker.com

Heute ist Ralston weiterhin Sportkletterer, wenn auch mit einer Armprothese und ein gefragter Motivationstrainer.

[via The Goat]

Nun ist es soweit. Der Film 127 HOURS kommt am 17. Februar 2011 in die deutschen Kinos und wurde zudem für sechs Oskars nominiert.

Thailand – Traumziel für Outdoorfreunde

Dass man in Thailand super am Strand chillen, gut essen und das Nachtleben genießen kann, ist den meisten – aus dem eigenen Urlaub oder Berichten von Freunden – hinlänglich bekannt.
Doch auch Outdoor-Sportler und Frischluft-Fans kommen hier voll und ganz auf Ihre Kosten.
Als Wander-, Kanu- oder Kletterziel hat Thailand einiges zu bieten – und das meiste davon spielt sich erfreulicherweise jenseits der touristischen Hochburgen ab.

Thailand für Kletterer – Geheimtipp „in der Mitte“

Dieser Tipp für Kletterfreaks stammt von einem, der es wissen muß: Gerhard Schaar ist hauptberuflich Kletterer und Weltreisender. Auf (fast) allen Kontinenten hat Gerhard schon Kletterziele begutachtet, um der Klettergemeinde anschließend darüber berichten. Nebenbei hat er außerdem ein neues Gebiet in Indien eingerichtet.  Mehr Informationen unter: www.gerhardschaar.com

Thailandreisenden empfiehlt Gerhard (unter andererem) Koh Yao Noi. Die Insel liegt zwischen dem wohlbekannten und vielbereisten Phuket und dem nicht minder bekannten Krabi, ist jedoch bislang eher unbekannt. Klettern kann man hier an hervorragendem Kalk und eindrucksvollen Sintern. Die rund 60 Routen sind allesamt steil und in den unterschiedlichsten Schwierigkeiten. Abwechslungsreich ist auch der Ausblick: man kann sowohl direkt über dem Meer als auch über dem Dschungel klettern.

„Gehaust wird hier klassisch thailändisch in Bambushütten – die gibt es in allen Preisklassen“, weiss Gerhard. „Viele Low Budget Kletterer checken bei Danny ein, der ist so eine Art Papa für die Kletterer und vermietet seine Bungalows für 7,- € am Tag.“ Der „Zustieg“ zum Fels erfolgt per Moped; auf die Insel kommt man mit dem Boot. Mopes und Transfer organisiert beispielsweise die aus Deutschland ausgewanderte Jasmin: www.thaihideaway.com

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Ko Lao Liang - 6c

Thailand für Wanderer

Wandern kann man eigentlich in ganz Thailand, man sollte sich jedoch vor Ort bei Reiseveranstaltern informieren. Besonders beliebt ist Thailands Süden – einzigartige Naturlandschaften und kilometerlange Sandstrände lassen das Wandererherz höher schlagen.

Unser Tipp: Der Khao Sok Nationalpark. Es handelt sich dabei um einen immergrünen Regenwald mit einer Gesamtfläche von 739 km2 und einer beeindruckenden und äußerst vielfältigen Flora und Fauna. Teil des Parkes ist ein großer Stausee (Chia Lan), der doppelt so groß wie der Chiemsee ist. Im Nationalpark kann man wandern, Tiere beobachten (Affen, Elefanten, Schlangen, Libellen, Schmetterlinge) oder Höhlen besichtigen. Die Touren (die meisten sollte man mit Guide unternehmen) können direkt vor Ort im Office des Nationalparks und in den verschiedenen Unterkünften gebucht werden. Derer gibt es unterschiedliche: ob Bambushütten mitten im Dschungel oder „schwimmende Hütten“ auf dem See, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Weitere Infos: http://www.dnp.go.th/ (offizielle Seite des Khao Sok Nationalparkes)

Thailand für Kanuten

Thailand wartet mit einem Naturwunder auf, das nur per Boot besichtigt werden kann: die zahlreichen, kreisrunden Inseln und Inselchen mit kraterartigen Einsenkungen des Ao Phang Nga Nationalparks. Die sogenannten Hongs sind bei Flut mit Wasser gefüllt – hier lebt eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen wie Muscheln oder Mangroven.

Die Entdeckungstouren kann man mit speziellen Hochsee-Kanus unternehmen. Spezialisierte Anbieter wie Sea Canoe Thailand bringen dem Besucher die fremde Tier- und Pflanzenwelt nah. Ob man dabei selbst paddelt oder paddeln lässt, bleibt jedem Benutzer selbst überlassen.
Auch Khao Sok, oben erwähnter Nationalpark, ist ein ideales Ausflugsziel für Kanuten. In zwei- oder drei-Tagestouren kann man auf dem Fluß durch eine einzigartige Dschungellandschaft, flankiert von imposanten Kalksteinfelsen, fahren (www.seacanoe.net, www.santanaphuket.co).

Bildquellen: © Ko Lao Liang: Gerhard Schaar

Aktion – Sicher klettern

Klettersport liegt im Trend. Kletterhallen sprießen zur Zeit wie Pilze aus dem Boden. Nahezu jede Kleinstadt verfügt über eine Halle oder zumindest über einen Boulderraum. Grund genug sich dem Thema Sicherheit im Klettersport zu widmen. Leider passieren immer wieder Kletterunfälle die auf mangelnde Aufmerksamkeit oder Routine zurückzuführen sind.  Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat die Aktion- „Sicher klettern“ gestartet um auf die häufigsten Fehlerquellen hinzuweisen und um diese z.B. durch einen einfachen Partnercheck zu vermeiden.Weiterlesen

European Outdoor Film Tour im Rhein-Main-Gebiet

Die beliebte Outdoor Film Tour macht auch im Rhein-Main-Gebiet halt. In 120 Minuten wird Outdoor-Acttion vom Feinsten gezeigt die sich keiner entgehen lasen sollte. Alle Infos unter www.eoft.eu. Fantastische Landschaften, faszinierende Athleten, überraschende Einblicke – das diesjährige Filmprogramm lässt wirklich keine Wünsche offen. Mit der Baffin-Island-Expedition von Stefan Glowazc und Robert Jasper, dem Mammut Teamtrip nach Kirgistan auf der Suche nach unberührten Klettergebieten oder den neusten Mountainbikefilm von Radical Films. Downhill, Freeride und Dirt vereint. Insgesamt werden zehn Filme gezeigt…

  • 12.10.2009 – Darmstadt
  • 17.11.2009 – Wiesbaden
  • 20.11.2009 – Frankfurt

Trendsport Urban Climbing – Buildering

Bei einem Spaziergang in der Stadt sind sie immer häufiger zu entdecken. Jungs und Mädels, Sportkletterer bzw. Freeclimber die an Gebäuden, Fassaden oder Brücken versuchen die Schwerkraft zu überwinden. Je nach Objekt und Höhe wird mit Sicherungsseil geklettert oder immer in Absprunghöhe gebouldert. Dabei handelt es sich genau genommen um Urban Climbing oder Buildering, denn Bouldern bezieht sich auf natürliche Felsen. Die Herausforderung des Kletterers ist die ganz eigene Auseinandersetzung mit Sruktur und Materials des Bauwerkes. Leider sind viele Gebäude durch den hohen Verschmutzungsgrad in Städten durch Ruß oder Taubenmist verschmutzt. Rechtlich bewegen sich die Urban Climber in einer Grauzone, denn an Bauwerken die nicht denkmalgeschützt sind ist das klettern zwar nicht verboten aber eben auch nicht unbedingt erlaubt. Deshalb empfielt es sich vor der „Erstbesteigung“ mit dem Ordnungsamt zu sprechen und eventuell eine Genehmigung einzuholen. Denkmalgeschützte und pivate Häuser sollten gänzlich tabu sein. Eine Kletterethik wie in manchen Klettergebieten wie z.B. in der Sächsischen Schweiz oder der Pfalz gibt es beim Buildering (noch) nicht. Wer mehr über Urban Climbing erfahren möchte kann das auf SWR3 tun, dort gibt es einen Bericht über Mainzer Gebäude-Kletterer. Außerdem findet am Wochenende die Buildering Weltmeisterschaft im Ruhrgebiet bei Essen statt – und die ist offen für alle interessierten Kletterer ab 18 Jahren. Wer einen eigenen Spot empfehlen möchte kann dies hier gerne tun. In Frankfurt z.B. kann man ganz gut am Mainufer an der Kaimauer klettern, nähe Eyssenstraße und ehemaliger Großmarkthalle.

PETZL – Millau Natural Games

Infinity Lane is a something new we thought up for the 2009 Millau Natural Games.
The two Ultimate Routes, located at the Cathédrale in the Gorges de la Jonte (Aveyron, France), are actually three-pitch sport lines that the participants have to link together into one long, single pitch. The grade is about 8a (90 meters) for the women and 8b+ (90 meters) for the men. [

Mehr Informationen zu dem jährlich stattfindenden Outdoor Sport Festival in Millau, Aveyron, Frankreich findet ihr auf der Festival-Webseite.