Deutschland

12 Millionen Menschen treiben mehrmals wöchentlich Sport

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5,7 Millionen Einwohner leben in der Metropolregion

Fitness- und Gesundheits-Anlagen

4,8 Milliarden EURO Umsatz p.a.

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Black Diamond Athlet Hayden Kennedy

Wundervolle Kletterei im Yosemite Nationalpark, Kalifornien, USA.

Hayden Kennedy is one of Black Diamond’s grassroots athletes and he’s a straight crusher, having 5.14s and El Cap free ascents on his young resumé. Hayden wrote the following report about his stay in Yosemite in June 2009, which wrapped up with an ascent of the famed Bachar/Yerian (5.11c R/X) in Tuolumne Meadows, California with Yosemite icon Ivo Ninov.

Klettern in den Nordvogesen

Ein relativ unbekanntes Klettergebiet fernab der Alpen findet sich an der südwestlichen Grenze Deutschlands: die nördlichen Vogesen. Es handelt sich hier um ein Felsgebiet aus rotem Sandstein, der tektonisch betrachtet zum selben Gebirgszug wie der Pfälzerwald gehört. Was die Kletterei angeht, so könnten die zwei Regionen jedoch kaum unterschiedlicher sein: während Routen in der Pfalz meist bis zum Umlenker selbst abgesichert werden müssen und eine gute Vorstiegsmoral erfordern, sind die Nordvogesen durchweg gut mit Bohrhaken ausgerüstet.

Durch eine gut funktionierende Kooperation zwischen Forstverwaltung, Eigentümern, dem französischen Bergsteigerverein FFME und Naturschützern ist es gelungen, Weiterlesen

Fassadenklettern in Indien

Der Inder Jyothi Raj alias Kothi Raj (engl. Monkey King / dtsch. Affenkönig), aus dem indischen Bundesstaat Karnataka verblüfft uns gerade mit seiner akrobatischen Kletterkunst. Diese ist eine Mischung aus Parcour, Bouldern und Free Solo. Wie ein Affee springt und klettert er Mauern und Felsen auf und ab. Da seine Bewegungsablauf dem eines Affen ähnelt, nennt er sich auch Affenmann. Im Video beispw. klettert er die Mauern des Chitradurga Fort hoch. Einen schönen Bericht über Kothi Raj gibt es hier.

Weitere Infos über Indien findet ihr bei Wikipedia oder bei incredibleindia.org.

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Ausrüstungsberater Klettern

Kletterer – schon lange sind das nicht mehr nur die „Verrückten“ mit den langen Haaren und den dicken Unterarmen, die sich durch die Bergwelt hangeln. Mit dem Kletterhallenboom, der Anfang der 90er Jahre einsetzte und bis heute ungebremst ist, wandelte sich der Sport zu einer massentauglichen Freizeitbeschäftigung. Rund 400 Hallen gibt es derzeit in Deutschland, Indoor-Klettern erweist sich als echte Alternative zum Fitnessstudio und seinen Maschinen: Klettern trainiert den Körper auf ganzheitliche und spielerische Weise. Darüber hinaus ist es ein sehr sozialer Sport, der nur zu zweit oder in Gruppen ausgeübt werden kann.

Wer das Klettern für sich entdeckt und in der Halle trainieren möchte, kommt zunächst mit einer überschaubaren Grundausrüstung aus: Schuhe, Gurt und Sicherungsgerät.

1. Schuhe

Auch wenn jede Halle Kletterschuhe in allen gängigen Größen verleiht, ist ein eigenes Paar einfach hygienischer und passt sich durch regelmäßiges Tragen optimal dem Fuß an. Beim Kauf sollte man vor allem auf die folgenden Kriterien achten:

  • Das wichtigste ist die Passform. Darum sollte man viel Zeit für den Kauf mitbringen, sich ausführlich beraten lassen und verschiedene Modelle anprobieren. Der Schuh muss eng sitzen (die Zehen müssen vorne anstossen). Wie eng der Schuh sitzt, sollte jeder individuell entscheiden, gerade bei Anfängern in der Halle ist eine zu knappe Passform, bei der die Zehen gekrümmt werden, nicht erforderlich.
  • Der Verschluss: Schnürschuhe können genauer an den Fuß angepasst werden, Schuhe mit Klettverschluss lassen sich schneller an- und ausziehen, was insbesondere bei häufigem Wechsel zwischen Klettern und Sichern in der Halle von Vorteil ist.

2. Gurt

Beim Kauf des Klettergurt gilt:

  • Einfach mal hängen lassen! Wie bequem ein Klettergurt ist, findet man am besten heraus, indem man sich in den Gurt hineinsetzt. Wichtig ist, dass sowohl der Bauchgurt als auch die beiden Beinschlaufen angenehm zu tragen sind.
  • Verschluss wählen: die meisten modernen Gurte verfügen über eine Schnalle, die bereits „zurückgeschlauft“ ist. Der Gurt kann nur enger oder weiter gestellt werden, nicht jedoch geöffnet. Das bietet größtmögliche Sicherheit.
  • Position der Materialschlaufen beachten: Da man fürs Hallenklettern kaum Material benötigt, sind die Materialschlaufen zunächst nicht so wichtig. Wer jedoch später Alpin- oder Eisklettern möchte, sollte Wert darauf legen, dass die Materialschlaufen gut erreichbar und nicht zu weit hinten am Gurt positioniert sind und einen stabilen Eindruck machen.

3. Sicherungsgerät

Ob HMS, Tube, Achter, Grigri oder Cinch: welches Sicherungsgerät das richtige ist, sollte jeder Kletterer für sich selbst herausfinden. Wichtig ist, dass man sich die Handhabung der Geräte in einem Kurs von einem geschulten Trainer zeigen lässt. Er hilft auch bei der Auswahl des passenden Sicherungsgerätes.
Die gängigsten Sicherungsgeräte für die Halle sind vermutlich der HMS und der Tube:

  • HMS-Karabiner können zur Sicherung mittels Halbmastwurf verwendet werden. Diese Sicherungsmethode sollte zum Standardrepertoire jedes Kletterers gehören. HMS-Karabiner werden außerdem dazu benötigt, andere Sicherungsgeräte mit dem Gurt zu verbinden. Um ein Aufschrauben während des Sicherns zu verhindern, sollte man einen Karabiner mit Safelock-Verschluss wählen.
  • In den letzten Jahren sieht man immer mehr Kletterer, die mit dem Tube sichern. Die Bremswirkung des Tubes besteht darin, dass das Seil vom Sicherer nach unten gehalten und somit abgeknickt wird. Das Tube ist relativ einfach zu bedienen und kann die klassische „Krangelbildung“ des Seils verhindern. Manche Tubes haben Kerben bzw. eine verschmälerte Öffnung auf einer Seite, so ist die Bremswirkung höher. Zudem gibt es mittlerweile ein Tube mit selbstblockierender Wirkung (nur bei Nachstiegssicherung): das ATC Guide von Black Diamond erlaubt das gleichzeitige Sichern von zwei Nachsteigern am Standplatz.

Monkee Clothing Trailer

Der Monkee Clothing Trailer macht Laune aufs Bouldern und Klettern… do the Monkee Style.

Monkee Clothing ist ein kleines fränkisches Kletterlabel aus Nürnberg das sich drei Grundsätze auf die Fahne geschrieben hat. Diese haben mich überzeugt.

  1. PROTECTION – Mit den verkauften Produkten wird der Dian-Fossey-Gorilla-Fund unterstützt. Bisher wurden zwei Patenschaft von Berggorillas übernommen.
  2. CARE-WEAR – Monkee unterstützt und glaubt an den ethischen und sozialen Handel. Die Produkte sollen nachhaltig produziert werden. Dies schließt eine gerechte Bezahlung und faire Behandlung der Arbeiter ein, sowie der Schutz der Natur. Monkee ist Mitglied in der Clean & Unique Association, die wiederum kollektives Mitglied der Fair Wear Foundation ist.
  3. ORGANIC – Biologische Materialien sollen vermehrt für die Bekleidung verarbeite werden . Das ist z.B biologische Baumwolle, Bambus oder Hanf.

Nachhaltige Produktion und ökologische Verantwortung geht uns alle an, vor allem Menschen die sich gerne draußen aufhalten und ihre Freizeit in der Natur verbringen. Leider haben dies manch große Outdoor-Ausrüster noch nicht verstanden. Aber ein Umdenken ist gerade im Gange und wir sind gespannt was die nächsten Jahre bringen werden.

Wenn es um eine ökologisch faire Verhaltensweise geht ist Patagonia das Vorzeigeunternehmen der Outdoor-Branche. Beispielhaft wird schon seit Jahren gezeigt das Unternehmerischer Erfolg und ökologisch-soziale Verantwortung sich nicht ausschließen müssen.

Der Fels ruft – Klettern in Deutschland

Die Outdoorsaison ist eröffnet! In den nächsten Monaten können wir die bunten Plastikgriffe aus der Kletterhalle wieder eintauschen – gegen die Kalklöcher in der fränkischen Schweiz, die Sandsteinrisse in der Pfalz oder im Elbsandstein und zahlreiche Nasen, Leisten, Schuppen und Taschen in vielen anderen Gebieten. Wo es sich in Deutschland am schönsten klettert, zeigt nachfolgender Überblick (zumindest als kleine Auswahl):

Fränkische Schweiz

Zwischen Bamberg, Bayreuth und Nürnberg liegt das Klettermekka „Fränkische Schweiz“. Sie besticht durch griffigen, oftmals löchrigen, hellen Kalkfels. Mit über 7.000 Routen ist sie das am besten erschlossenste Klettergebiet der Welt.

Bereits seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts trafen sich hier Kletterfreunde von nah und fern. Die Extremkletterer Kurt Albert und Wolfgang Güllich verschoben in den 80er Jahren die Grenzen des „Kletterbaren“ im Frankenjura weit nach oben. Viele der bis heute begehrtesten und schwersten Routen der Welt wurden hier erschlossen, wie z.B.:

  • Corona, 11/11+ (noch nicht wiederholt), Erstbegeher Markus Bock (2006)
  • Action Directe, 11, Erstbegeher Wolfgang Güllich (1991)
  • Wallstreet, 11-, Erstbegeher Wolfgang Güllich (1987)
  • Drive by Shooting, 10+/11-, Erstbegeher Michael Ordnung (1995)

Noch ein Grund spricht für einen Ausflug in dieses Klettergebiet: die fränkische Schweiz verfügt über die höchste Brauereidichte der Welt.

Beschaffenheit: Poröser und somit gut strukturierter Kalk. Routen in allen Schwierigkeitsgeraden (3 bis 11).
Besonderheiten: Bunte Blumenwiesen, sprudelnde Bächlein und idyllische Ortschaften: das Frankenland kommt sehr beschaulich daher. So ist es der ideale Ort zum auspannen, hart klettern und genießen.
Weitere Infos: www.frankenjura.com (mit umfangreicher Routendatenbank)

Elbsandsteingebirge

Hier wurde das Klettern erfunden – behaupten zumindest die Sachsen. Auch, wenn sich darüber streiten lässt: das Elbsandsteingebirge ist mit seinen 15.000 unterschiedlichen Wegen, 1.100 Gipfeln und äußerst vielseitiger Klettereien ein absolutes Klettereldorado.

Wer in der sogenannten sächsischen Schweiz klettern will, sollte einige Regeln beachten. Seit jeher gilt hier nämlich das Prinzip des Freien Kletterns mit folgenden Grundsätzen: Um den verhältnismäßig weichen Fels zu schonen, sind mobile Sicherungsgeräte wie Klemmkeile und Friends verboten. Das Erklettern einer Route darf nur mithilfe der natürlichen Gegebenheiten des Felsen, ohne die Fortbewegung an technischen Hilfsmitteln, erfolgen. Eine gewisse Klettererfahrung und Vorstiegsmoral sind anhand spärlich platzierter Haken in jedem Fall zu empfehlen.

Beschaffenheit: Sandstein in den unterschiedlichsten Strukturen – Klüfte, Höhlen, Sanduhren, Kamine, Spalten, Türme etc.
Besonderheiten: Das sächsische Klettern und die damit verbundenen Anforderungen an den Kletterer. Es empfiehlt sich, 1-2 Grade unter dem Leistungshorizont zu klettern.
Weitere Infos: www.gipfelbuch.de oder www.on-sight

Pfalz

Der sogenannte Pfälzerwald wird dominiert von Türmen und Massiven aus beeindruckendem, rot-orangem Buntsandstein. Für den Kletterer von Interesse ist das Pfälzer Wasgau, eine Region, die sich zwischen den Städten Annweiler, Pirmasens und Weißenbach erstreckt. Bereits seit über hundert Jahren wird an den Felsen des Wasgau geklettert; die imposanten Felsformationen erstrecken sich bis zu 60 Meter hoch aus dem Wald.

Auch in der Pfalz gilt es, einige Regeln zu beachten: Unter dem Motto „no footsteps“ werden Kletterer dazu angehalten, sich am Fels und bei der Anreise umweltbewusst zu verhalten. So darf zum Beispiel kein Magnesia verwendet werden.

Beschaffenheit: Die Kletterei im Buntsandstein ist sehr vielseitig und erfordert ein breites Spektrum unterschiedlicher Klettertechniken: Risse, Kamine, Wabenwände, Reibungsplatten, Kiesel-einlagerungen. Leider ist der Sandstein nicht immer fest.
Besonderheiten: Gerade die leichteren Kletterwege stellen oftmals eine besondere mentale Herausforderung dar: sie müssen meist selbst abgesichert werden!
Weitere Infos: www.pfalz-klettern.de

Schwäbische Alb / Donautal

Die Schwäbische Alb verbindet man gern mit Beschaulichkeit, Reihenhäuschenharmonie und gutem Essen. Dass man dort auch hervorragend klettern kann, ist weniger bekannt. Schon vor hundert Jahren wurde in der Region um Tübingen gebouldert.

Die Klettermöglichkeiten der Schwäbischen Alb werden traditionell in fünf Gebiete aufgeteilt: Lenningen (nahe Stuttgart), Urach (Region Ermstal), Blautal (rund um Blaubeuren), Ostalb und das Donautal. Gerade letzteres ist ein wahres Kleinod: hervorragende Felsqualität und eine einzigartige Landschaft überzeugen auch hartgesottene Alpinisten – schließlich finden sich hier die höchsten deutschen Felsen außerhalb der Alpen.

Beschaffenheit: Weißer, harter, griffiger Kalk, ähnlich wie in der Fränkischen Schweiz. Schwäbische Alb und Frankenjura gehören zum selben Gebirgszug, der etwa von Genf bis Hof verläuft.
Besonderheiten: Wie (eigentlich) überall in Deutschland, blieb auch in der Schwäbischen Alb der Konflikt zwischen Kletterern und Naturschützern nicht aus. Viele Felsen sind ganzjährig gesperrt. Im Donautal gelang es, die Interessen beider Seiten in einem „win-win“-Projekt zu vereinen: Vorzeigefelsen für das friedliche Miteinander von Kletter- und Naturfreunden ist der Schaufelsen. Hier wurde die starren Regelungen aufgehoben, stattdessen übernahmen engagierte Kletterer Felspatenschaften.

Tipp der Redaktion:

Von der Halle an den Fels – worauf sollte ich achten?

Die Temperaturen in der Halle werden langsam unerträglich. Als Klettereinsteiger fehlt aber bislang jegliche „Outdoor-Erfahrung“. Wie lassen sich unangenehme Überraschungen beim ersten Kletterausflug ins Freie vermeiden?

  1. Vorstiegs- und Sicherungsroutine. In der Halle das vorsteigen, richtig sichern und stürzen trainieren.
  2. Kletterführer kaufen. Er informiert über Anreise, Anzahl und Art der Kletterfelsen sowie über Länge der Routen und Anzahl der benötigten Zwischensicherungen (Expressen).
  3. Ausreichend Expressen mitnehmen.
  4. Ausreichend langes Seil mitnehmen.
  5. Steinschlaghelm anziehen. Steine und Felsbrocken können sich unter den Füßen des Kletterers lösen und gefährden alle, die unten stehen.
  6. Bequeme Schuhe mit Profil fürs Sichern. Damit beim Sichern die Zehen nicht absterben, empfiehlt sich ein paar bequemer Schuhe. Dabei ist ein gutes Profil wichtig, da der Boden unter den Felsen oft uneben oder rutschig ist.
  7. Im Zweifel fragen. Kletterer sind in der Regel ein kommunikatives und hilfsbereites Völkchen. Wer also unsicher ist oder Zweifel hat, sollte sich ruhig trauen, die kletternden Nachbarn um Rat zu fragen.
  8. Umweltbewusstes Verhalten. Viele Felsen sind im Frühjahr und Sommer aufgrund von Vogelbrut gesperrt. Hier gilt absolutes Kletterverbot. Auch sonst gilt: bitte an die Umwelt denken, Wanderparkplätze nutzen, gemeinsam anreisen und keinen Müll an den Felsen zurücklassen.

Black Diamond Karabiner Test

Die Bruchlast bei dem im Video gezeigten Karabiner lag bei über 26 kN. Dies entspricht einer Last von 2600 kg! Die UIAA – Union Internationale des Associations d’Alpinisme wacht streng über die Einhaltung der geforderten Bruchlast und legt seit 1932 Sicherheitsnormen für Bergsportausrüstung wie z.B Karabiner, Klettergurte oder Seile fest. Wer schon immer wissen wollte wie ein Kletterkarabiner hergestellt wird sollte sich diese Video von Black Diamond ansehen.

Hervorragende Black Diamond Express Sets wie z.B. das QuickWire – Quickdraw Express-Set findet ihr in unserem Kletter Shop unter Karabiner.

Klettern in Tirol – Climbers Paradise

Tirol zählt zu den schönsten Klettergebieten der Alpen und bietet unzählige Möglichkeiten sich dem Klettersport zu widmen. Sei es im klassischem alpinen Gelände, auf Klettersteigen, in einem Klettergarten oder aber beim Bouldern. Zusätzlich finden sich im Winter noch viele Stellen die zum Eisklettern einladen. Das Tiroler Klettergebiet umfasst so bekannte Orte wie z.B. Pitztal, St.Anton, Tannheimertal, Paznaun – Ischgel, Imst – Gurgeltal.

Mir persönlich gefällt die Umgebung rund um Ehrwald, Lermoos und Berwang, die auch Tiroler Zugspitzarena genannt wird, sehr gut. Die Sonnenspitze, der Erwalder Hausberg lädt immer zu einer Besteigung ein und die sportlichen Klettersteige rund um die Coburger Hütte (Seebener Klettersteig und Tajakante)  sind wahrhaft ein Traum. Aber auch Sportkletterer kommen nicht zu kurz. Als Geheimtipp gilt noch das Gebiet Mieminger Plateau & Fernpass-Seen. Als Ausgangspunkt für die Klettertour, kann man eins der zahlreichen Ferienhäuser in Tirol nutzen. Ausführliche Informationen zum Thema Klettern in Tirol findet ihr unter: climbers-paradise.com

Huber Brüder in der Antarktis

Die bisher schönste Expedition ihrer Bergsteiger-Laufbahn. Durch die Arktis Expedition „Endstation Eiszeit“ haben die Brüder Alexander und Thomas Huber bisher sehr viel Resonanz in der Medienlandschaft hervorgerufen. Nun findet sich auch ein kurzer Videobeitrag auf Spiegel online. Der neue Bekleidungs-Sponsor Adidas wird dies sicherlich mit Freude registrieren. Immer gut sichtbar sind die drei Streifen und das bekannte Logo. Hier hat der Sportartikel-Hersteller zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Sportler unter Vertrag genommen. Der Bereich Outdoor ist und bleibt ein Wachstumsmotor der Branche. Die Outdoor Offensive von Adidas liegt nach eigenen Aussagen auf den Aktivitäten Mountain Sports, Hiking, Trekking, Nordic Walking, Winter Sports, Water Sports. Gekennzeichnet werden die Outddor Produkte durch den Kunstnamen Terrex.

Sportlich ist die Leistung der Expeditionsteilnehmer (Alexander Huber, Thomas Huber, Stephan Siegrist und Kameramann Max Reichel) nicht zu unterschätzen, lagen doch die Temperaturen im Durchschnitt bei -30°, teilweise sogar bei -50°. Außerdem musste das Team immer wieder mit wechselndem Wetter und heftigen Stürmen kämpfen. Diese Bedingungen ließen zum Teil keine freien Begehungen, so wie geplant zu.

Von außen betrachtet haben wir vielleicht unser Ziel, eine schwierige Freikletterei in der Antarktis zu realisieren, nicht zu 100 Prozent erreicht. Aber bei einer Lufttemperatur von -20° wird ein Siebener zum Neuner, ein Neuner wird unmöglich und es war meist sogar noch kälter! Quelle: huberbuam.de