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Quechua 2 Seconds – blitzschnell ein Dach über dem Kopf

Quechua 2 Seconds Easy Fresh&Black Wurfzelt

Das 2 Seconds Easy Fresh&Black ist Bestandteil der Fresh & Black-Reihe von Quechua. Es ist ein Wurfzelt und macht langwieriges Aufstellen unnötig. Es ist ein geräumiges 2-Personenzelt, welches wasserdicht und zugleich gut belüftet ist. Richtig befestigt hält das Zelt auch Windstärken bis zu 50km/h aus. Wurfzelte haben bei Decathlon Tradition, werden ständig weiterentwickelt und genießen ein hohes Maß an Anerkennung bei Bergsportlern und Campingfreunden. Die Fresh & Black-Kollektion geht nun wieder einen Schritt nach vorn. Hitzestau und schweißgebadetes Aufwachen in den Morgenstunden sind Geschichte. Fresh steht für die helle reflektierende Außenhaut. Die spezielle Beschichtung lässt keine Wärme ins Innere. Black steht für patentiertes Material, welches keine Sonnenstrahlen hinein lässt und somit für Dunkelheit im Zelt sorgt. Bei voller Sonneneinstrahlung kann das zu einem Temperaturunterschied von bis zu 17°C zwischen Innen- und Außenbereich führen. Das 2 Seconds ist schnell zusammengepackt und als flache Scheibe einfach verstaut. Das Preis-Leistung-Verhältnis ist nahezu unschlagbar. Für eine Investition im unteren Preissegment bekommt man ein Zelt mit innovativen Besonderheiten vom französischen Hersteller für preisgünstige Sport- und Outdoorartikel.

Über Decathlon

Vitalität, einer der großgeschriebenen Werte von Decathlon, treibt nicht nur die Mitarbeiter des Unternehmens an. Sie soll sich vielmehr über die durchdachten Produkte auf deren Käufer übertragen und somit für mehr Spaß an Bewegung bzw. Aktivitäten sorgen.

Mitte 1976 eröffnete Michel Leclercq im französischen Lille sein erstes Sportgeschäft. Anfänglich auf den Vertrieb anderer Marken beschränkt, begann Decathlon 1986, eigene Fabrikate herzustellen und zu verkaufen. Kurz darauf expandierte das Unternehmen erstmals auf den nichtfranzösischen Markt und eröffnete in Dortmund sein erstes Geschäft auf deutschem Boden. Die Leitung der Firma obliegt noch immer einem Familienmitglied. Der älteste Sohn Leclercqs, Olivier, lenkt nun die Geschicke von Decathlon. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen weltweit ungefähr 70.000 Mitarbeiter und hat Filialen in 20 Ländern. Die Idee Leclercqs, eigene Marken zu vertreiben, hat sich indessen auf 21 sogenannte Passion Brands ausgeweitet. Jede Eigenmarke steht für ein bestimmtes Feld bzw. eine Sportart. Die Marke für den Bergsport lautet Quechua. Das Wort steht für eine Sprache im Bereich der südamerikanischen Anden. Treffender hätte man die Marke nicht nennen können.

Mobilfunk-Netzabdeckung im Gebirge

Nicht überall herrscht gleiche Mobilfunkqualität. In ländlichen Gegenden ist dieses Problem häufig anzutreffen, im alpinen Raum jedoch ist die Netzabdeckung noch wesentlich schlechter. Tallandschaften werden von den meisten Mobilfunkanbietern recht gut abgedeckt, doch auch das ist nicht immer gegeben.

Die Abdeckung ist vor allem von der Ausrichtung der Sendemasten und den vorherrschenden Funkbarrieren abhängig. In der bergigen Landschaft können daher bereits unscheinbare Felsvorsprünge für größerflächige Funklöcher sorgen. Doch auch bei bestehendem Handyempfang kann es zu Einschränkungen der Gerätenutzung kommen. Vor allem mobiles Internet kann in den Bergen kaum genutzt werden, somit sind auch viele Softwareanwendungen nicht mehr ausreichend nutzbar. Das Angebot von www.winsim.de bietet hierfür ein gutes Angebot, da es das Netz von O2 nutzt. Seit dem Zusammenschluss von O2 und Eplus können die Kunden somit von zwei Netzen gleichzeitig profitieren. Die Simkarte loggt sich automatisch in das beste bestehende Netz ein und ermöglicht so bestmöglichen Empfang auch in ländlichen und vor allem bergigen Gegenden.

Unfälle beim Wandern oder Bergsteigen lassen sich kaum vermeiden. Aufgrund des Terrains ist es allerdings eine besondere Herausforderung, Hilfe anzufordern. Wenn noch Handyempfang besteht, können nationale wie internationale Notrufnummern gewählt werden. Für Deutschland und alle europäischen Länder ist dies die 112. Der Alpenverein stellt zudem in den Ländern eigene Notrufnummern und Leitstellen bereit. Unter http://www.alpenverein.de/dav-services/alpine-auskunft/alpine-telefonnummern_aid_10705.html können alle Nummern und die entsprechenden Auskunftstellen eingesehen werden.

Der alpine Raum ist eine ganz besondere Landschaft, sowohl optisch als auch technisch. Der Handyempfang ist oftmals wesentlich schlechter als in anderen ländlichen Gegenden oder in Städten, da die Netzabdeckung aufgrund der Gegebenheiten nicht vollständig ist. Es ist daher ratsam, einen Mobilfunkanbieter mit sehr großer Netzabdeckung zu wählen, um auch im Notfall Hilfe anfordern zu können.

Der Lowe Alpine Eclipse 25 Praxistest

Herstellerinformationen

Lowe hat mit der Eclipse-Serie einen Tagesrucksack geschaffen, der durch seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten im Outdoor Bereich besticht und sich somit zum Wandern, Bergsteigen, Klettern oder für Touren mit dem Mountain-Bike gleichermaßen eignet. Das Volumen beträgt 25 Liter und mit seinen 770 g Gewicht zählt der Eclipse 25 zu den Leichtgewichten unter den Rucksäcken seiner Klasse. Das Material ist ein robustes TriShield® Micro Ripstop mit wasserabweisender PU-Beschichtung. In der Eclipse-Serie sind außerdem noch weitere Größen erhältlich in 15, 35 und 45:55 Litern für Herren und die Ausführungen für Damen mit 14, 32 und 45:55 Litern.

Lowe Alpine Eclipse 25 mit Trinkflasche und dem Rab Element Solo Tarp

Lowe Alpine Eclipse 25 mit Trinkflasche und dem Rab Element Solo Tarp

Die Ausstattung des Lowe Alpine Eclipse 25

Wirkte der Rucksack bei der ersten Betrachtung auf mich gar nicht so auffällig, haben mich die zahlreichen Features und Einschubfächer doch überrascht. Das Hauptfach lässt sich mittels eines langen Reißverschlusses beinahe vollständig nach vorne herunter klappen, wodurch man problemlos an den Inhalt gelangt und es möglich ist, auch größere Gegenstände problemlos zu verstauen und wieder zu entnehmen. Im Inneren befindet sich an der vorderen Seite ein Fach mit Schlüsselclip. Auf diesem Fach ist eine Beschreibung über die Alpinen Notsignale aufgedruckt, die unter anderem informiert, wie die am Brustgurt eingearbeitete Notfallpfeife richtig angewendet wird. An der Rückenseite ist ein Befestigungsclip angebracht, wo ein kompatibles Trinksystem befestigt werden könnte. Der Schlauch hierfür tritt im Nackenbereich aus.

Belüftungsschlitze sind an allen nur erdenklichen Stellen vorhanden, nämlich im gesamten Rückenbereich und an den Schulterträgern sowie am Brust- und Hüftgurt. Elastische Einschubtaschen für Trinkflaschen sind links und rechts aufgebracht und im Hüftgürtel sind weitere, mit Reißverschluss versehene kleine Taschen vorhanden, um diverse Gegenstände wie GPS-Gerät oder Handy zu verstauen. Eine größere Stretch-Tasche befindet sich an der Frontseite. Diese ist in erster Linie dazu gedacht, um die Regen- oder Windjacke dort unterzubringen und schnell griffbereit zu haben. Am Deckel ist noch eine weitere Einschubtasche angebracht. Natürlich fehlen auch die Befestigungsschlaufen für Wanderstöcke oder andere Geräte wie Eispickel nicht.

Der Praxistest

Nachdem ich gerne und viel draußen unterwegs bin, entweder zum Wandern, Bergsteigen oder mit dem Mountain-Bike, wollte ich einen Daypack, der für alle Tätigkeiten verwendbar ist. Nach mehrmaliger Verwendung kann ich sagen, dass der Lowe Alpine Eclipse 25 gut am Körper liegt, und sich das Gewicht, mit der richtigen Einstellung von Schulterträgern und Gurten im Brust- und Hüftbereich, gut verteilt. Da diese Produktserie nicht mit den steifen Abstandsnetzen ausgestattet ist, die bei den meisten Daypacks bereits üblich sind, verrutscht auch bei ausholenden Bewegungen nichts.

Der Eclipse ist deshalb auch gut zum Klettern geeignet, da er maximale Bewegungsfreiheit garantiert. Vorausgesetzt der Rucksack wird auch ordentlich gepackt. Ein übermäßiges Schwitzen ist bei mir nicht aufgetreten, ich halte die zahlreichen Belüftungsschlitze für ausreichend. Für Bergtouren ist mein Rucksack immer prall gefüllt mit Softshelljacke, Proviant, Getränkeflaschen, Notfallset, Sonnencreme usw. Im Eclipse 25 habe ich bisher immer alles problemlos unterbringen können. Die 25 Liter sind hier ein guter Kompromiss zwischen Größe, Volumen und Gewicht.

Nach mehrmaliger Verwendung des Rucksackes ist mir aufgefallen, dass die Reißverschlüsse sehr leichtgängig sind. Es ist daher zu befürchten, dass diese sich auch mal unbeabsichtigt öffnen. Eine gewissenhafte Kontrolle ist hier unerlässlich. Eventuell wäre ein zusätzlicher Druckknopf als Sicherung hilfreich. Mein großes Smartphone, dass in den kleinen Taschen am Hüftgurt nicht unterzubringen ist, transportiere ich, wie die Sonnenbrille, meist in der Deckeltasche. Im Gegensatz zu manch anderen Rucksäcken befindet sich in dieser Tasche allerdings kein Microfleece, wodurch schnell der Eindruck entsteht, empfindliche Gegenstände könnten zu wenig geschützt sein und verkratzen.

Fazit

Wie man es von Lowe gewohnt ist, handelt es sich beim Eclipse 25 um ein robustes Produkt, dass für viele verschiedene Outdoor Aktivitäten verwendet werden kann. Trotz der kleinen genannten Schwächen kann ich diesen Daypack allen empfehlen, die vielseitig aktiv sind und einen Rucksack benötigen der meiner Meinung nach zum Wandern, Klettern oder Mountain-Biken gleichermaßen geeignet ist.

Der Lowe Alpine Eclipse 25 Rucksack wurden mir direkt von Lowe Alpine zur Verfügung gestellt, was diesen Test jedoch nicht beeinflusst hat. Jeder Tests wird gewissenhaft durchgeführt und zeigt sowohl positive als auch negative Aspekte auf.

Hochfunktionelle Stoffe für Outdoorbekleidung von Pertex®

Die Marke Pertex® stellt hochfunktionelle Stoffe für die Verwendung in Outdoorbekleidung und Schlafsäcken her und ist die erste Wahl von Bergsportlern, die bei härtesten Bedingungen auf den höchsten Bergen der Welt unterwegs sind. Das im Jahre 1970 vom Bergsteiger Hamish Hamilton zusammen mit Perseverance Mills Ltd. gegründete Unternehmen basiert auf Hamiltons Idee, die Kapillarwirkung auf Polyamidgarnen anzuwenden. Im Jahre 2005 wurde Pertex von Mitsui & Co. Ltd. gekauft, einem Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von innovativen Textiltechnologien spezialisiert hat. So konnte die Auswahl an Pertex®-Materialien im Laufe der letzten 30 Jahre kontinuierlich verfeinert werden. Heute steht der Name Pertex® für höchste Qualität und ist branchenführend bei der Verwendung mit Daunenfüllungen.

Vaude Mens Kabru Light Jacket mit Pertex® Quantum

Vaude Mens Kabru Light Jacket mit Pertex® Quantum

Pertex® High-Tech Materialien sind aufgrund ihrer Feinheit, des weichen Griffs und hoher Reißfestigkeit vielseitig einsetzbar:

  • Die ultraleichten, daunendichten Stoffe Pertex Quantum® & Pertex Quantum GL® optimieren die Bauschkraft der Daune und liefern ein maximales Wärme-Gewicht-Verhältnis.
  • Pertex® Endurance schützt die Daune dank Wasser abweisender Innenbeschichtung zusätzlich vor eindringender Nässe.
  • Pertex Shield+ steht für die optimale Kombination aus Wetterschutz, Leichtigkeit & Abriebfestigkeit und ist der ideale Dauerbegleiter für Ausdauersportarten bei nassem Wetter. Erhältlich als 2.5L, 2.5L mit Stretch oder 3L hat dieses Material unzählig viele Einsatzmöglichkeiten. Selbst besonders feine, leichte 3L-Konstruktionen sind möglich.
  • Pertex Equilibrium® sorgt mittels Kapillartechnologie für ein besonders effektives Feuchtigkeitsmanagement bei gleichzeitig hoher Winddichte. Bei Ausdauersportarten kann so die Körpertemperatur konstant gehalten und ein Überhitzen vermieden werden. Dieses membranfreie Material ist die ideale Alternative zum klassischen Softshell.
  • Die beiden Klassiker Pertex Microlight und Pertex Classic findet man in zahlreichen Produkten wieder. Insbesondere Pertex Microlight ist besonders vielseitig – sowohl für Daune als auch für Synthetik, wie z.B. in Kombination mit Polartec® Alpha®.

Rab Womens Vapour Rise Flex Jacket mit Pertex® Equilibrium®

Rab Womens Vapour Rise Flex Jacket mit Pertex® Equilibrium®

Während die britischen Pioniere Rab und Montane sowie die Marken Haglöfs, Mammut, Marmot und Peak Performance schon seit langem der hohen Leistungsstärke von Pertex®-Materialien vertrauen, haben sich im Laufe der Jahre zahlreiche, ebenso namhafte Hersteller hinzugesellt, um die Funktionalität ihrer Produktpalette weiter zu stärken: Berghaus, Bergans, Black Diamond, Eider, Ferrino, Helly Hansen, Jack Wolfskin, Karpos, Klättermusen, MacPac, Millet, Montura, OR, Patagonia, Salewa, Schöffel, The North Face, VAUDE, ebenso wie Ski- & Runningspezialisten Atomic, Spyder, KJus, Zero RH, inov-8 aber auch Armani EA7, Bogner, Crazy Idea, JLindeberg.

Neuste Pertex-Markenpartner im Frühjahr/Sommer 2015 sind Ortovox und adidas Outdoor. Letztere setzen Pertex in ihrer Toplinie adidas „terrex“ ein.

Extremsport im Video festhalten und zum Erlebnis machen

Wir leben in einem goldenen Zeitalter für Filmemacher. Gerade im Bereich Extremsport entdecken immer mehr Menschen, wie spektakulär eigene Videoaufnahmen sein können. Allerdings liegt die Latte für angehende Extremsport-Filmer mittlerweile durchaus hoch. Unternehmen wie Red Bull haben mit einer Vielzahl an Filmen und Clips bewiesen, wie richtig gute Extremsport-Filme aussehen müssen. Dokumentationen wie The Art of Flight sind praktisch das Beste, was der Bereich zu bieten hat und sollten jedem angehenden Filmemacher als Inspiration dienen. Den Trailer hierzu gibt es auf der entsprechenden Website. Besonders beliebt und vielseitig ist der Outdoorsport u.a. mit den Sportarten Mountainbike, Snowboard, Ski oder Klettern. Gerade hier lassen sich tolle Aufnahmen verwirklichen, die allerdings teilweise auch schwer zu realisieren sind. Damit der eigene Film am Ende sowohl optisch als auch inhaltlich eine spannende Angelegenheit wird, sollte man daher auf einige Dinge achten und mit dem passenden Equipment arbeiten.

Die Kameratechnik und Ausrüstung

Um möglichst spektakuläre Bilder aufnehmen zu können, bedarf es zunächst einmal der richtigen Kameratechnik. Gute Kameras sind heute so günstig wie nie zuvor. Und auch wenn viele Handykameras meist bessere Bilder machen als der Großteil der Kameras vor 20 Jahren, sollte man sich trotzdem ein separates Modell zulegen.
Digitale Spiegelreflexkameras oder D-SLR sind aktuell groß im Trend und gerade dabei die herkömmlichen Videokameras abzulösen. Der große Vorteil einer Spiegelreflexkamera ist neben dem Preis, die Tatsache, dass man praktisch keinen optischen Nachteil hat. Ein gutes Modell gibt es bereits für 400 bis 500 Euro, während eine vergleichbare Videokamera in der Regel kaum unter 1000 Euro erhältlich ist. Für den besonderen Shot empfiehlt sich zudem die Anschaffung einer GoPro. Die kleinen Action-Kameras erreichen zwar meist nicht die Qualität einer D-SLR, sind jedoch vielfach einsetzbar. Sie lassen sich beispielsweise problemlos auf dem Helm oder dem Arm montieren. Wenn man sich gut über Tipps und Tricks zu Einstellungen und Möglichkeiten der GoPro informiert erscheinen die Einsatzmöglichkeiten nahezu grenzenlos.
Viele Filmer vergessen, dass die Kamera nicht die einzige technische Anschaffung sein sollte, wenn man ein professionelles Extremsport-Video drehen möchte. Neben einer ausreichenden Anzahl an Speicherkarten und Akkus sollte unbedingt auch ein Stativ zur Ausrüstung gehören. Wer im Anschluss noch Geld im Budget übrig hat, sollte sich die Anschaffung einer Steadicam überlegen. Mit dieser kann man beispielsweise sehr einfach und bequem Kamerafahrten realisieren.

Canon EOS 70D mit Manfrotto Video Stativ

Canon EOS 70D mit Manfrotto 3-Wege-Neiger

Mit Konzept zum Erfolg beim Dreh

Der Spruch „Rom wurde nicht an einem Tag erbaut“ trifft auf viele Dinge im Leben zu, wovon auch das Filmen betroffen ist. Ein spektakuläres Extremsport-Video lässt sich in den seltensten Fällen an einem Nachmittag und ohne Vorbereitung drehen. Generell sollte im Vorfeld erst einmal ein Konzept erstellt werden. Auch wenn es nicht die Ausmaße eines Drehbuchs erreichen muss, ist es immer sinnvoll, wenn man mit einem gewissen Plan an die Sache herantritt. Natürlich lässt sich im Extremsport nicht immer alles so umsetzen, wie es vielleicht im Vorfeld geplant wurde. Daher sollte das Konzept auch Raum für Anpassungen offen halten.
Sind die Vorbereitungen abgeschlossen, kann mit den Dreharbeiten begonnen werden. Hier ist es vor allem wichtig, dass man sich ausreichend Zeit nimmt. Nicht immer entsteht das perfekte Bild beim ersten Versuch. Ein wirklich gutes Extremsport-Video ist nicht das Resultat eines Sprints, sondern eines Marathons. Viele Aktionen sollten mehrfach wiederholt und idealerweise aus mehreren Perspektiven eingefangen werden. Nur so findet sich genügend Material, aus dem man im Schnitt die besten Szenen und Einstellungen auswählen kann.

In der Nachbearbeitung entsteht der Film

Ein guter Extremsport-Film entsteht nicht an den Drehorten selbst, sondern erst später im Schnitt. Um die große Menge an Material zu sortieren und zu schneiden, empfiehlt sich der Kauf einer passenden Software. Auch im Bereich Videobearbeitung und Fotobearbeitung hat sich in den vergangenen Jahren viel getan, sodass ein gutes Programm heute nicht mehr so teuer ist. Apple-Nutzer finden mit iVideo bereits ein kostenfreies Programm vorinstalliert. Mit diesem lassen sich bereits schon gute Erfolge erzielen. Echte Profis greifen dagegen zu Final Cut Pro, das um die 300 Euro kostet.

Windows-Nutzer haben bei der Videobearbeitung zunächst einmal keine kostenfreie vorinstallierte Möglichkeit. Der frei angebotene Windows Movie Maker bietet nur Basisfunktionen und ist für einen professionellen Videoschnitt nicht geeignet. Stattdessen greifen viele Nutzer zu den Programmen von Adobe. Premiere Pro gehört zu den bekanntesten Schnittprogrammen, ist jedoch in der Regel über 1000 Euro teuer. Diese Software lässt selbst bei Profis keine Wünsche offen. Durch das Hinzufügen von Plug-Ins können Funktionen und Effekte einfach ergänzt werden, sollten sie dem ein oder anderem doch fehlen. Zu den wichtigsten Funktionen zählen Videostabilisierung, automatische Audio- und Videosynchronisation, eine breite Auswahl an Effekten und neue Maskenfunktionen, mit denen sich bewegte Elemente unkenntlich machen lassen.

Vielen Videomachern reicht jedoch die Light-Version Premiere Elements bereits schon aus. Diese ist mitunter schon für nicht einmal 100 Euro erhältlich. Welche Futures hat dieses Programm vorzuweisen? Es gibt über 200 Effekte, Filter, Grafikelemente. Aber auch die Erstellung einer Videogeschichte und die Bildstabilisierung sind dankbare Funktionen. Komplette Auflistungen aller Funktionen und Erfahrungsberichte zu diesen und anderen Softwareprogrammen findest du auf verschiedenen Seiten im Internet: Vergleich der Funktionen / Erfahrungsberichte.
Neben den professionellen Programmen gibt es im Netz einiges an kostenfreier Software. Je nachdem, wie umfangreich das eigene Video sein soll, können diese für den Schnitt ebenfalls ausreichen. Generell empfiehlt es sich mehrere Programme zu testen und zu sehen, welches einem am besten liegt. Gerade bei den teuren Anschaffungen lohnt es sich im Vorfeld, die 30-Tage-Testversion auszuprobieren. So kann man feststellen, ob das Programm den eigenen Anforderungen entspricht, bevor mitunter viel Geld investiert wird.

Zusammenfassend
Einen guten Extremsport-Film zu drehen ist keine leichte Aufgabe. Erheblich einfacher macht man es sich jedoch, wenn man mit dem richtigen Equipment arbeitet. Eine gute Spiegelreflexkamera, ein Stativ und eine GoPro sind die Grundlage für ein spannendes Endprodukt. Wer dann noch in ein professionelles Schnittprogramm investiert und sich ausreichend Zeit für den Dreh nimmt, hat praktisch alle Voraussetzungen für den Erfolg geschaffen.

Winterzeit = Schnupfenzeit. Auch Sportler leiden darunter.

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Jeder kennt solche unangenehmen Tage. Schnupfen im Winter. Die Nase juckt und kribbelt, ist verschleimt. Nachts hindert uns eine verstopfte Nase am Durchatmen und raubt uns den erholsamen Schlaf. Das Resultat. Wir wachen müde und schlapp auf, an ein Training ist nicht zu denken. Um wieder befreit durchatmen zu können, helfen Hausmittel wie ein Dampfbad, dem inhalieren von heißem Wasserdampf mit einem Zusatz von Kochsalz, Thymiankraut oder Salbeiblätter. Wem dies zu viel Aufwand ist kann z.B. auch ein Nasenspray wie Otriven® gegen Schnupfen verwenden. Das Spray lässt die Nasenschleimhaut innerhalb weniger Minuten abschwellen und sorgt für ein befreites Durchatmen.

Aktuell gibt es ein Otriven® Gewinnspiel. Gesucht wird in drei unterschiedlichen Kategorien der kreativste Nasen-Move! Um teilzunehmen, laden Interessierte ihr persönliches Nasen-Move-Bild auf die Otriven® Facebook-Seite mit einem der Hashtags #DerFreimacher, #DerKribbler oder #DerDurchatmer hoch https://www.facebook.com/otriven oder posten es inklusive Hashtag auf Instagram. Direkt auf der Gewinnspielseite kann man natürlich auch mitmachen: http://iconosquare.com/contests/otriven Der beste Nasen-Move jeder Kategorie gewinnt eine entspannte Übernachtung für Zwei in einer außergewöhnlichen Location. Die Teilnahme ist bis zum 01.03.2015 möglich.

Meine Wanderung durch den Nationalpark Hohe Tauern

Wasser und Berge – Pures Glück in Osttirol

Zugegeben, es ist durchaus reizvoll, sich im Hotel zu entspannen, sich im Wellness-Bereich verwöhnen zu lassen und ein paar Sehenswürdigkeiten bequem vom Auto aus fotografieren. Aber Urlaub ist das nicht. Ich möchte Land und Leute hautnah erleben, deshalb ist eine Trekking-Tour für mich die genau das richtige. Dieses Jahr erkundete ich alleine und zu Fuß Osttirol. Neben einer guten Ausrüstung und Vorbereitung braucht man vor allem Zeit, dann wird die Trekkingtour zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Das richtige Schuhwerk entscheidet über den Erfolg

Die richtigen Trekkingschuhe entscheiden, ob die Freude überwiegt oder ob die Wanderung zur Katastrophe wird. Ich bin auf der sicheren Seite, da meine alten Trekkingschuhe schon sehr gut eingelaufen sind. Die Auswahl an Schuhen ist riesig. Aber ganz egal für welche Trekkingstiefel oder Wanderschuhe sich der Einzelne entscheidet, die Schuhe müssen unbedingt ausgiebig eingegangen werden. Genauso wichtig wie der Schuh ist der Trekkingrucksack. Alles was für ein-oder zwei Wochen benötigt wird, muss am Rücken selbst transportiert werden. Mein größtes Problem ist aber nicht das Tragen, sondern die Auswahl was mitkommt und was leider zu Hause bleiben muss. In diesen Moment schätze ich den Kofferraum des Autos ganz besonders. Ich kann nur jedem empfehlen, beim Kauf eines Trekkingrucksackes unbedingt auf einen breiten Hüftgurt zu achten, damit sich das Gewicht auf das stabile Hüftbecken übertragen kann. Eine ganz tolle Sache ist die ultraleichte Trekking Ausrüstung. Die ultraleichte Trekking Ausrüstung und die unterschiedliche Verwendung der selben Ausrüstung ermöglicht es, tagelang mit nur fünf Kilo Gewicht unterwegs zu sein. Natürlich darf das Zelt nicht fehlen. Echte Trekkingfreunde übernachten im Freien und sicher nicht in einem Hotel oder in einer Hütte. Ich kann aus eigener Erfahrung nur jedem empfehlen, auch im Sommer unbedingt einen Schlafsack mitzunehmen. Gerade in den Bergen wird es nachts empfindlich kalt.

Nationalpark Hohe Tauern

Nationalpark Hohe Tauern

Meine Route führte mich durch den Nationalpark Hohe Tauern

Ein Dutzend Bergseen, unzählige Hütten, unberührte Naturlandschaften, wer so wie ich im Osttiroler Virgental auf Wanderschaft geht, findet sanfte Täler, tiefe Schluchten und atemberaubende Ausblicke auf die Berge. Die zwei Gesichter des Nationalparks Hohe Tauern sind die bergbäuerliche Kulturlandschaft und die wilde Urlandschaft. Das Schutzgebiet erstreckt sich über Landschaften wie Gletscher, Felswände, alpine Matten bis hin zu mühevoll gepflegten Almwirtschaften. Meine Route führte über den eher hochalpinen Venediger-Höhenweg mit insgesamt vierzehn Etappen. Neben einer Trittsicherheit und Schwindelfreiheit braucht man dafür rund zwei Wochen Zeit. Insgesamt musste ich dabei 3200 Höhenmeter überwinden. Eine anspruchsvolle, aber äußerst empfehlenswerte Tour.

Ich kann sagen, dass ich gut ausgerüstet und vorbereitet war. Fast zwei Wochen alleine unterwegs sein, tut nicht nur physisch, sondern auch psychisch sehr gut. Der Kopf wird wieder frei, unnützen Gedanken- Ballast habe ich im Gebirge zurückgelassen.

Smart Beach Tour 2014 – Mehr als nur Volleyball

congstar Gesponserte Artikel

Beach-Volleyball ist der Spaß im Sommer und immer wieder aufregend. Allerlei Beach-Volleyballfans können sich bei der diesjährigen „Smart Beach Tour 2014″ zusammenfinden. Hierbei handelt es sich um einer der beliebtesten deutschen Beach-Volleyball-Serie bei der zahlreiche Spieler gegeneinander antreten. An insgesamt neun Turnierorten wird mitgefiebert, gejubelt und Spaß gehabt. Immer mit dabei ist der Telekommunikations-Anbieter Congstar. Dieser ist vor allem für seine günstigen Tarife und beste D-Netz-Qualität bekannt. Deswegen passen Beach-Volleyball und Congstar auch perfekt zusammen. Doch bei der aktuellen Tour geht es nicht nur um Beach-Volleyball, sondern auch den Spaß für die Zuschauer. An jeden Tourort werden allerlei Möglichkeiten direkt am Congstar Tower geboten. An diesen kann man selber teilnehmen und coole Sachen gewinnen. Jedes Turnier wird von Congstar begleitet und es wird auch ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Besucher jeder Altersgruppen werden ihren Spaß haben.

Smart Beach Tour 2014

Smart Beach Tour 2014

Gewinnspiel am Congstar Tower

Bei dem Besuch der Smart Beach Tour 2014 sollte man sich vor allem den Congstar Tower näher ansehen. Dieser befindet sich direkt am Center Court und ist sicherlich nicht zu verfehlen. Auf der Sonnenterrasse kann man wunderbar entspannen oder sich auch ein schickes Airbrush-Motiv aufbringen lassen. Hierfür stehen stylische Tattoo-Künstler bereit. Des Weiteren ist auch der Sponsor Microsoft am Tower vertreten. Hier kann man das aktuelle Lumia Smartphone testen. Selbstverständlich ist auch eine umfassende Beratung gegeben. Besonders lustig sind die Congster Beach Games. Hier gibt es jede Menge Action und Gewinne. Sollte man die meisten umherfliegenden Schaumstoffbälle in der „Hurrican Box“ fangen oder beim Sandbuddeln den Congstar Coin finden, hat man gewonnen. Als Gewinne gibt es Boomballs, Surfsticks und allerlei Strand-Accessoires. Doch es gibt noch mehr Gewinnchancen. Man muss dafür nur die Gewinnspielkarte ausfüllen und schon ist man dabei. Der Hauptpreis auf jedem Turnier ist ein brandneues Lumia Smartphone inklusive des Congstar Starterpakets.

Beach-Volleyball Stars hautnah

Beim Congstar Tower kann man auch die Stars des Beachteams bewundern. Bekannte Profispieler wie Paul Becker oder Jan Romund sind vor Ort. Die Frauenpower kommt dabei nicht zu kurz. Man kann sich auch auf einen gemütlichen Plausch mit Katharina Schillerwein oder Cinja Tillmann einlassen. Natürlich sollte man diese dann auch beim späteren Spiel ordentlich anfeuern. Der Eintritt zu der Smart Beach Tour 2014 ist vollkommen kostenlos. Leider kann nicht jeder live dabei sein. Doch das ist nicht schlimm. Auf der offiziellen Seite kann man sich nützliche Insider-Tipps abholen und seine eigene Volleyball-Technik verbessern. Regelmäßig verraten Paul Becker und Jan Romund die Tricks der Profis. Bevor das erste Turnier in Münster startet, kann man an den lustigen Beachgames auf Facebook teilnehmen.

Turniere

  • 23. – 25. Mai – Münster
  • 30. Mai – 01. Juni – Hamburg
  • 04. – 06. Juli – Binz
  • 11. – 13. Juli – Köln
  • 18. – 20. Juli – St. Peter-Ording
  • 01. – 03. August – Dresden
  • 08. – 10. August – Kühlungsborn
  • 15. – 17. August – Nürnberg

Deutsche smart Beach-Volleyball Meisterschaften

  • 29. – 31. August Timmendorfer Strand

Tirol auf dem Segway „erfahren“

Seit einigen Jahren sieht man sie immer häufiger sowohl in der Stadt als auch auf dem Land: Gruppen von Menschen auf zweirädigen, motorisierten Rollern, den sogenannten Segways.

Fahrspaß made in Amerika

Erfunden und entwickelt wurde der Segway Personal Transporter – so der offizielle Name –  von dem US-amerikanischen Unternehmer Dean Kamen. Es handelt sich dabei um ein Einpersonen-Transportmittel, das Ähnlichkeiten zu einem Elektroroller ufweist. Der Unterschied liegt in der Positionierung der Räder: Beim Segway liegen beide Räder auf einer waagrecht zum Lenker verlaufenden Achse. Der Fahrer steht zwischen den beiden Rädern und steuert das Fahrzeug durch Verlagerung des Körpergewichts  nach vorne, hinten oder zur Seite. Mittels der elektronischen Antriebsregelung hält sich der Segway dabei selbst in Balance.

Das hat einen klaren Vorteil: Der Segway bleibt selbst im Stand oder bei geringer Geschwindigkeit stabil. Apropos Geschwindigkeit: Segways erreichen Höchstgechwindigkeiten von bis zu 20 km/h und können Strecken von bis zu 38 km zurücklegen. Die intuitive Bedienung ermöglicht ein müheloses und sicheres Fahren bereits nach kurzer Eingewöhnung.

Die „Uraufführung“ des Segway fand am 3. Dezember 2001 in der Fernsehshow „Good Morning America“ statt. Während Segways beispielsweise während der olympischen Sommerspiele 2008 in China bereits von der Polizei genutzt werden, kommen Sie in Europa hauptsächlich in der Tourismusbranche zum Einsatz.

Der perfekte Parkour: Die Ferienregion Tirol

Segways eignen sich sowohl für die Fahrt auf Wegen als auch auf Rampen – und damit auch, um bei einer gemütlichen Berg- und Talfahrt die Region Tirol zu erkunden. Unterwegs gibt es allerlei zu entdecken: Das atemberaubende Bergpanorama der Alpen, malerische Dörfer, historische Klöster und nicht zu vergessen die einzigartige Flora und Fauna Tirols.

Mehrstündige oder ganztätige Segway Touren durch Tirol lassen sich in vielen Hotels der Region entweder direkt im Rahmen eines Aufenthalts oder über externe Anbieter buchen. Gleich einen ganzen Urlaub, der sich ausschließlich dem Thema „Segway fahren“ widmet, bietet hingegen das Familienhotel Galtenberg in Alpbach an: Enthalten sind Anfänger-Kurse mit Übungen auf dem Segway-Parcour für Kinder und Erwachsene, eine geführte Segway-Tour – selbstverständlich unter Anleitung eines professionellen und erfahrenen Guides – sowie das Segway-Diplom als krönender Abschluss des Urlaubs.

Canyoning – Auf dem Weg IN den Berg

Schluchtengehen, neudeutsch Canyoning, hat einen schweren Stand. Zuerst hat der Sport eine ähnliche Phonetik wie das klassische Bootfahren, also Canoeing. Und dann sind Canyonauten primär in den tiefen, einsamen Schluchten der Berge unterwegs und damit wenig visibel. Doch gerade weil der Sport sich in unwegsamem Gelände IN den Bergen abspielt ist er sehr herausfordernd: Ein Plädoyer für einen besonderen Bergsport.

„Was ist das?“ ist meistens die zweite Frage, die beantwortet werden muss, wenn der Gesprächspartner bemerkt hat das sein Wissen über Canyoning nicht sehr umfangreich ist. Eine etwas reißerische Definition liefert hier der Duden: “ als Sport betriebenes Durchwandern, Durchklettern von engen Gebirgsschluchten mit reißenden Flüssen“ (Quelle Duden). Denn es sind bei weitem nicht immer „reißende Flüsse“, in die man sich vor wagt. Oft reicht Folgendes völlig aus: „Wir werden uns in einem Gebirgsbach talwärts bewegen.“ So weit, so klar.

Aber wie läuft eine solche Tour tatsächlich ab? Gestartet wird bereits einige Tage vorher mit einer ausführlichen Tourenplanung. Hier sind Faktoren wie Beschaffenheit der Schlucht, Zusammensetzung und Anzahl der Teilnehmer und Ausrüstung ebenso wichtig wie das Wetter. Denn das Spannende an einer Canyoning Tour ist: Wenn man einmal in die Schlucht abgeseilt und das Seil abgezogen hat, dann ist man oft über lange Passagen ohne Ausweg. Nun kann jeder selbst entscheiden ob ihm hohe, schroffe und massive Felswände zu beiden Seiten eher Angst oder Lust auf mehr machen. Ein Wort muss noch über die Ausrüstung verloren werden: Jeder Canyonaut in unseren Gefilden sollte jedenfalls mit einem Ganzkörperneopren (5mm empfohlen), Socken, griffigen Schuhen, Helm&Gurt ausgerüstet sein. Das Guidematerial wie Seile, Abseilgeräte und Erste Hilfe/Rettungsausrüstung nicht eingeschlossen.

02canyoningallgaeustarzlachklammmUnd nach einer Einweisung geht es los: Dem Einstieg in die Schlucht folgt oft das Gehen im Bachbett. Hier sollte jeder Vorsicht walten lassen: Verletzungen an den Gelenken durch Abrutschen oder schnelles Herumspringen auf den Steinen im Bachbett führen schnell zum vorzeitigen Ende der Tour. Adrenalinschübe kommen bei den Teilnehmern oft bei den ersten Abseilern auf: 15m hinab an glattem Fels, durch einen tosenden Wasserfall und Ankunft in einem glasklaren Bergwasserpool treiben jedem Canyonauten die Spuren der letzten Nacht aus den Augen. Ab jetzt sind alle wach und voll bei der Sache: Canyoning ist aufregend!

Eine weitere Bewegungsart in der Schlucht ist das Springen. Wenn der Guide die Gumpe ausgetaucht und freigegeben hat, dürfen (Springen ist IMMER freiwillig) die Canyonauten den Sprung vom Fels in den Naturpool wagen. Hier werden am Absprungpunkt noch oft allerlei Fragen gestellt, bevor aller Mut zusammengenommen wird und gesprungen wird. Sprünge bei uns im Allgäu reichen von kleinen Hopsern bis in eine Höhe von über 10m!

Und das Highlight einer jeden Tour sind Rutschen. Weil diese so perfekt sind, darf man sich oft fragen, ob diese nicht in Fernost produziert und nachts heimlich in unseren Schluchten „installiert“ worden sind. Aber weit gefehlt, die Natur macht es schon perfekt, da können wir nur staunen. Und beim Rutschen geht im Prinzip alles von allein. Einmal in den Bach gesetzt erledigt die Strömung den Rest und befördert den Canyonauten ins nächste Becken. Jubelschreie inbegriffen. Selten, dafür um so spektakulärer sind Rutschen, die in einen Freifall führen und einen Extrakick geben. Canyoning ist das Abenteuer jeden Urlaubs.

canyoningallgaeustarzlachklammmAll das ist im Allgäu sehr gut möglich, da es hier in naher Umgebung eine Vielzahl von unterschiedlichen Schluchten zu entdecken gibt. Beispielsweise findet man im Osterbachtobel, auch genannt Gunzesried, eine perfekte Einsteigerschlucht. Hier kann der Gast alle Abseilstellen im Vorhinein einsehen und bei Bedarf auch umgehen. Die etwas sportlichere Starzlachklamm befindet sich am Fuße des Grünten bei Sonthofen und bietet einige Sprünge und eine 15 Meter lange Rutsche als Finale. Hier sollte man mindestens sehr sportlich sein oder bereits Canyoningerfahrung haben. Auch extremes Canyoning ist möglich: In der Kobelache sind hohe Abseiler durch rausche Wasserfälle, rasante Rutschen viele Kletterstellen zu finden. Zusammengefaßt gesagt ist das Allgäu ein perfektes Umfeld für Einsteiger ins Canyoning und Gäste, die eine sportliche Herausforderung suchen.

Alles in allem kann man sagen, dass Canyoning wohl der einzige Sport ist, bei dem man IN den Berg geht und die wunderschöne Natur aus einem völlig anderen Blickwinkel kennenlernt. Es lohnt sich jedenfalls, dieses Abenteuer auszuprobieren.

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