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Kategorie-Archiv Wandern

Meine Wanderung durch den Nationalpark Hohe Tauern

Wasser und Berge – Pures Glück in Osttirol

Zugegeben, es ist durchaus reizvoll, sich im Hotel zu entspannen, sich im Wellness-Bereich verwöhnen zu lassen und ein paar Sehenswürdigkeiten bequem vom Auto aus fotografieren. Aber Urlaub ist das nicht. Ich möchte Land und Leute hautnah erleben, deshalb ist eine Trekking-Tour für mich die genau das richtige. Dieses Jahr erkundete ich alleine und zu Fuß Osttirol. Neben einer guten Ausrüstung und Vorbereitung braucht man vor allem Zeit, dann wird die Trekkingtour zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Das richtige Schuhwerk entscheidet über den Erfolg

Die richtigen Trekkingschuhe entscheiden, ob die Freude überwiegt oder ob die Wanderung zur Katastrophe wird. Ich bin auf der sicheren Seite, da meine alten Trekkingschuhe schon sehr gut eingelaufen sind. Die Auswahl an Schuhen ist riesig. Aber ganz egal für welche Trekkingstiefel oder Wanderschuhe sich der Einzelne entscheidet, die Schuhe müssen unbedingt ausgiebig eingegangen werden. Genauso wichtig wie der Schuh ist der Trekkingrucksack. Alles was für ein-oder zwei Wochen benötigt wird, muss am Rücken selbst transportiert werden. Mein größtes Problem ist aber nicht das Tragen, sondern die Auswahl was mitkommt und was leider zu Hause bleiben muss. In diesen Moment schätze ich den Kofferraum des Autos ganz besonders. Ich kann nur jedem empfehlen, beim Kauf eines Trekkingrucksackes unbedingt auf einen breiten Hüftgurt zu achten, damit sich das Gewicht auf das stabile Hüftbecken übertragen kann. Eine ganz tolle Sache ist die ultraleichte Trekking Ausrüstung. Die ultraleichte Trekking Ausrüstung und die unterschiedliche Verwendung der selben Ausrüstung ermöglicht es, tagelang mit nur fünf Kilo Gewicht unterwegs zu sein. Natürlich darf das Zelt nicht fehlen. Echte Trekkingfreunde übernachten im Freien und sicher nicht in einem Hotel oder in einer Hütte. Ich kann aus eigener Erfahrung nur jedem empfehlen, auch im Sommer unbedingt einen Schlafsack mitzunehmen. Gerade in den Bergen wird es nachts empfindlich kalt.

Nationalpark Hohe Tauern

Nationalpark Hohe Tauern

Meine Route führte mich durch den Nationalpark Hohe Tauern

Ein Dutzend Bergseen, unzählige Hütten, unberührte Naturlandschaften, wer so wie ich im Osttiroler Virgental auf Wanderschaft geht, findet sanfte Täler, tiefe Schluchten und atemberaubende Ausblicke auf die Berge. Die zwei Gesichter des Nationalparks Hohe Tauern sind die bergbäuerliche Kulturlandschaft und die wilde Urlandschaft. Das Schutzgebiet erstreckt sich über Landschaften wie Gletscher, Felswände, alpine Matten bis hin zu mühevoll gepflegten Almwirtschaften. Meine Route führte über den eher hochalpinen Venediger-Höhenweg mit insgesamt vierzehn Etappen. Neben einer Trittsicherheit und Schwindelfreiheit braucht man dafür rund zwei Wochen Zeit. Insgesamt musste ich dabei 3200 Höhenmeter überwinden. Eine anspruchsvolle, aber äußerst empfehlenswerte Tour.

Ich kann sagen, dass ich gut ausgerüstet und vorbereitet war. Fast zwei Wochen alleine unterwegs sein, tut nicht nur physisch, sondern auch psychisch sehr gut. Der Kopf wird wieder frei, unnützen Gedanken- Ballast habe ich im Gebirge zurückgelassen.

Der Rennsteig – der beliebteste Fernwanderweg Deutschlands

Der Pfad führt geschwungen über sandige Hügel durch Sträucher und Geröll. Rechts tut sich zwischen gewaltigen Granitbrocken eine atemberaubende Aussicht auf. Am Horizont ballen sich die Wolken zusammen. Trotz schmerzender Füße und schwerem Rucksack lockt der weite Blick zu einer Kletterpartie auf das glatte Gestein. Wind weht einem ins Gesicht und in der Ferne sieht man den grauen Schleier von Regen in der Luft, der so weit weg ist, dass er einen nie erreichen wird. Schon auf der ersten Etappe zieht einen der Rennsteig in seinen Bann – und lässt tagelang nicht mehr los.

Der Rennsteig

Die alte Handelsroute, markiert mit dem berühmten „R“, ist nicht nur der älteste, sondern auch der meistgewanderte Fernwanderweg in Deutschland. 100.000 Wanderer begehen ihn jedes Jahr.

„Gut Runst!“ – das ist der traditionelle Gruß auf dem Rennsteig. Der Kammweg beginnt in Hörschel bei Eisenach am Ufer der Werra und endet nach 168,3 km in Blankenstein an der Selbitzbrücke. Damit führt er, mit einem kurzen Abstecher nach Bayern, ein Mal quer durch Thüringen. Der Wanderweg ist nicht, wie heute so oft, künstlich angelegt worden, sondern aus alten Traditionen entstanden.

Karte Verlauf Rennsteig

Geschichte

Die Geschichte des Rennsteigs beginnt vor 700 Jahren. Im Mittelalter markierte er die Grenze des Herzogtums Franken zur Landgrafschaft Thüringen. Das belegen auch heute noch die zahlreichen Grenzsteige am Weg, heute oft auch Rennsteigsteine genannt. Besonders beachtenswert sind die 13 Dreiherrensteine, von denen auch heute noch 10 Stück immer wieder direkt am Weg auftauchen.
Während der Teilung Deutschlands war es nicht möglich, den Fernwanderweg vollständig zu gehen. Heute bietet die Streckenführung entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze nicht nur Einblick in die Geschichte unseres Landes, sondern ist auch ein wichtiges Rückzugsgebiet für die Natur.

Der alte Grenzweg ist empfehlenswert für die erste Fernwanderung, da es eine gute Infrastruktur, Einkehrmöglichkeiten und zahlreiche Unterkünfte gibt. Es ist nicht unbedingt nötig, die Campingausrüstung mitzunehmen. Viele Reiseveranstalter und Pensionen bieten auch einen Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft an.

Super für Einsteiger ist auch, dass man die meisten Höhenmeter am ersten Tag erklimmt und dann zum großen Teil die Hügelkette entlang läuft, also nicht mehr klettern muss.
Üblich für Einsteiger sind acht bis 11 Streckenabschnitte, fortgeschrittene Wanderer schaffen es auch in sechs Teilstücken, was auch der Rennsteigtradition, der „Runst“ entspricht.

Die traditionelle Rennsteig-Runst in sechs Etappen:

  1. 32,8 km von Hörschel bis zum Großen Inselsberg
  2. 30,8 km vom Großen Inselsberg bis Oberhof
  3. 27,0 km von Oberhof nach Kahlert
  4. 19,7 km von Kahlert nach Limbach
  5. 30,0 km von Limbach nach Steinbach am Wald
  6. 28,0 km von Steinbach am Wald nach Blankenstein

Ausrüstung

Der Rennsteig bietet gut gepflegte Wanderwege, schmale Pfade und Hohlwege. Wer kein all zu schweres Gepäck trägt, kommt also mit gut eingelaufenen, aber nicht zu alten, Wanderstiefeln gut klar.

Walking- und Sportschuhe sind nicht geeignet. Für Weitwanderneulinge ist es ratsam, sich Trekkingsocken gegen Blasen zuzulegen. Trotzdem Pflaster nicht vergessen!
Der Weg führt bis auf fast 1000 Meter Höhe und die Kammlage begünstigt rasche Wetterwechsel. Regenkleidung und etwas Warmes zum Überziehen sollten auch im Sommer mit dabei sein.

Übernachtung, Unterkünfte und Verpflegung

In Neustadt am Rennsteig, in Neuhaus am Rennweg und Steinbach am Wald gibt es Supermärkte, zahlreiche Einkehrmöglichkeiten finden sich immer wieder an der Strecke. Besonders an Sonn- und Feiertagen ist es wichtig, dass jeder eine Tagesration Wasser dabei hat, weil man den Wald streckenweise stundenlang nicht verlässt.

Generell gibt es in fast allen Orten und Gemeinden am Rennsteig Unterkünfte. Das größte Angebot bieten die Start- und Zielorte der traditionellen Runst, aber auch eine individuelle Planung ist möglich. Die Unterkünfte sind im Allgemeinen sehr preiswert und die Thüringer am Rennsteig sehr gastfreundlich. Adressen von Pensionen erhält man unter rennsteig.de.

Sehenswürdigkeiten am Rennsteig

Nicht nur direkt am Weg, sondern auch in den anliegenden Gemeinden gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Meistens weisen Schilder darauf hin. Dazu gehören auch die Skisprungschanze und das Olympiazentrum in Oberhof. Die geschichtsträchtige Wartburg in Eisenach, liegt nicht direkt am Weg, sollte man aber vor oder nach der Wanderung unbedingt mitnehmen.

Eckdaten Rennsteig:

  • 169 km
  • Dauer im Schnitt 6 bis 8 Tage
  • 1530 Höhenmeter
  • markiert durch ein „R“

Literaturempfehlung:

Weitere Informationen:

rennsteig.de und rennsteigverein.de

Diesmal ULTRALIGHT – ein Erfahrungsbericht

Der denkwürdige Tag war vor etwas mehr als zwei Jahren. Es sollte für ein sechs Tage auf eine Tour in den Harz gehen. Den Rucksack gepackt und – wieder abgestellt. Diesmal – diesmal versuche ich es anders, sagte ich mir.

Ich war zwar ein erfahrener Outdoorer, hatte bis dahinschon tausende Kilometer auf Long Distance Trecks hinter mich gebracht und wusste im Allgemeinen recht genau, was ich ruhigen Gewissens zuhause lassen konnte – aber irgendwie ärgerte mich das unvermeidliche Endgewicht des Rucksacks dann doch immer wieder. Sich richtig frei bewegen zu können wäre manchmal schon schön.

Kein eingefleischter Outdoor-Fan kommt darum herum, vom Thema UL – Ultralight Hiking – nicht schon zumindest einmal gehört zu haben. Einen ernst gemeinten Versuch wagen allerdings dann doch die wenigsten – die Minimalismus-Grenze, so glauben viele, ist auch die unterste Grenze der Sicherheit und des Komforts. Was aber so überhaupt nicht stimmt.

Um es gleich vorweg zu sagen: Es war insgesamt eine recht denkwürdige Tour durch den Harz. Und es war der Beginn einer neuen Ära für mich.

Was soll ich bloß packen?

Das Zusammenstellen der Ausrüstung für den probeweisen Ultralight-Treck fällt mir schwer – was vor allem am Material liegt. Mein Schlafsack, mein Leichtzelt, die Isomatte – alles viel zu schwer. Allein das Gewicht dieser Teile überschreitet schon mein gesetztes Ziel von 5 Kilogramm ohne Verpflegung und Wasser. Irgendwie ist sogar der Rucksack selbst schon zu schwer.

Glücklicherweise bietet sich hier Abhilfe: Mein Kumpel Theo, der mich öfter einmal auf längeren Touren begleitet, ist ein eingefleischter Minimalist – und deshalb auch schon seit Jahren ein wahrer Ultralight-Freak. Ich habe das immer ein wenig belächelt, auf unseren gemeinsamen Touren, ihn aber auch ab und an beneidet für sein leichtfüßiges Gehopse auf den Wegen, während mir die Füße weh taten. „Das sage ich dir doch schon seit Jahren“, begrüßt er mich schon an der Wohnungstür und führt mich gleich darauf in seine geheiligte Ausrüstungskammer, in der Übergewicht die einzige Todsünde ist.

Um es kurz zu machen, eine Stunde und viele Erklärungen später stehe ich dann mit einem etwas verlängerten Quilt, einem Tarp und einer etwas filigran wirkenden Matte – oder besser so etwas wie einem Mattengerüst – und einem Leichtrucksack samt einer darin befindlichen ultraleichten Daunenjacke unter dem Arm wieder auf der Straße. Die Sachen werden sich gleich auf der Tour bewähren müssen – oder eben nicht – denn schon am nächsten Tag soll es losgehen.

– Was ein Quilt ist? Nun – so eine Art halber Schlafsack: wenn man in einem herkömmlichen Schlafsack liegt, komprimiert man durch sein Körpergewicht den unteren Teil, der dann ohnehin nicht wärmt, darum ist dieser Teil bei einem Quilt gleich weggelassen. Er ist ein Schlafsack, der einfach über die Isomatte geschoben wird. Man schlüpft von oben hinein und kann ihn am Hals dicht schließen. Von unten wärmt dann die Matte. Ich kannte so etwas zuvor auch nicht. Ist aber tatsächlich unglaublich leicht und unglaublich warm.

Keine Angst vor Skeptikern

Die erste Frage, die mich erwartet – und tief trifft – ist die von Michael, meinem Wanderkollegen, als ich am Treffpunkt ankomme. „Wo ist dein Rucksack? DAS? Du scherzt, oder?“ Immerhin habe ich aber mein angepeiltes Maximalgewicht sogar unterschritten. Ich zucke die Schultern und denke mir, zur Not muss ich halt eben improvisieren.

Das Wetter ist schön, aber schon herbstlich, das bunte Laub unter den Füßen macht den Tag irgendwie noch schöner. Wir kommen auf der geplanten Strecke gut voran.

Kochen wie die Hobos

Firebox Folding Stove

Abends gibt es dann erst einmal Tee – ich werfe meinen Hobo-Ofen an, vier zusammengesteckte Blechplatten, die so eine Art Kinderlaterne bilden. Die Kinderlaterne wird nach dem Anzünden mit Holzstückchen, Ästchen und Moos gefüttert und brennt sauber und vor allem ziemlich kräftig. Wohl fast ein ganzes KW Heizleistung. Das Teewasser in der fragil wirkenden Blechschüssel ist jedenfalls im Nu heiß, die Schüssel unten kohlrabenschwarz. Nach dem Kochen des Abendessens dann noch mehr – aber Ruß lässt sich abwischen.

Ich ziehe mit nur den Quilt um die Schultern, halte den Ofen am Brennen, die Jacke brauche ich nicht auszupacken. Der Hobo-Ofen wärmt ausreichend. Und Brennmaterial gibt es immerhin rund um mich genug. Das Abendessen kommt aus der Tüte, aber daran habe ich mich auf Touren mittlerweile gewöhnt.

Die bevorstehende, sehr minimalistische erste Nacht macht mir etwas Bauchweh, aber ich lege das Mattengerüst auf ein paar gesammelte Tannenäste, spanne mein Tarp auf und krieche unter den Quilt, den ich an der Matte befestigt habe, und finde es erstaunlich bequem. Ein leichter Luftzug weht unter dem Tarp hindurch, aber das ist angenehm. Ich bin ein Teil der Natur. Und praktisch sofort eingeschlafen.

Angenehme Ruhe…

Die erste Nacht ist überstanden, ich wache morgens sehr ausgeruht und gut gelaunt auf, bereite auf dem Hobo das Frühstück. Um es gleich vorweg zu sagen – auf dieser Tour war jeder Morgen genauso wie dieser. Selbst derjenige, wo es nachts gestürmt und geregnet hat wie Hulle. Das Setup in Sachen Schlafen bietet ganz sicher keine Komforteinbuße. Eher noch im Gegenteil. Man muss eben nur wissen – oder herausfinden – wie man sein Tarp am besten aufspannt. Die Tage waren ähnlich entspannt – ich genoss es, mit insgesamt knapp sechseinhalb Kilo durch die Landschaft zu ziehen, vertauschte irgendwann auch versuchsweise die schweren Wanderschuhe mit leichten Barfußschuhen und behielt sie für den Rest der Strecke an, und freute mich auf die Abende vor dem Hobo und unter dem Tarp. Ich habe schon lange die Natur nicht mehr so intensiv gespürt wie auf dieser Tour – und das war dann auch der Wendepunkt für mich.

Wasser von oben und Wasser von unten, mal warm und mal kalt

Zwei Tage auf der Tour waren komplett verregnet, und ich mühte mich mit dem ultraleichten Poncho ab, der eklig an mir klebte, bis ich dann auf die Idee kam, das Teil auf zwei überflüssigen gebogenen Zeltstangen wie einen Regenschirm über mir am Rucksack zu befestigen. Improvisation ist alles. Immerhin liefen aber auch schon die alten Chinesen genau so durch jedes Wetter – vor viertausend Jahren. Wohl doch bewährt. Und jedenfalls recht bequem.

Ein anderer Tag hatte dafür fast sommerliche Temperaturen, während es in der letzten Nacht drastisch abkühlte. Vier Jahreszeiten in einer Woche. Für so etwas sollte man in Mitteleuropa dann eben doch kleidungstechnisch gerüstet sein.

In Sachen Outdoor-Küche und Wasserversorgung lässt sich noch das eine oder andere optimieren – mit dem Katadyn-Wasserfilter habe ich festgestellt, reicht mir eine 1,5 Liter PET-Flasche leicht aus, die ich dann unterwegs bei jeder Gelegenheit mit dem Wasserfilter wieder auffülle. Gesamtgewicht: irgendwas um die fünfzig Gramm. Einen kleinen Beutel für trockenes Holz für den Hobo werde ich mir zukünftig noch mitnehmen – nasses Holz brennt eben doch recht schlecht, und unterwegs ein paar Ästchen aufzusammeln, macht keine Mühe und kaum Tragebeschwerden. Immerhin schleppt man keine Halbliterflasche Spiritus oder eine Gaskartusche mit.

Das Fazit dieser denkwürdigen Tour

Tarp, Quilt und die leichte Matte waren für drei Jahreszeiten perfekt in Ordnung – es gab keinen Tag, an dem ich irgendetwas vermisst hätte. Ich habe auch nie gefroren und bin nie nachts nass geworden. Insgesamt wiegen alle drei dabei zusammen nicht einmal ein Kilo. Lediglich zu Daunen-Quilts muss man sagen: zwar super leicht und toll warm – aber nichts für unser Klima. Daune ist einfach zu feuchtigkeitsempfindlich und damit zu wenig robust.

Schwere Wanderschuhe braucht nur der, der auch wirklich mit schwerem Gewicht auf dem Rücken unterwegs ist – das heißt mit deutlich mehr als 15-20% des eigenen Körpergewichts. Weniger auf dem Rücken verträgt auch leichtere Schuhe, das bedingt sich gegenseitig – egal was die Wanderführer alles so zu empfehlen meinen an brutalem Schuhwerk.

Ich laufe seit meiner denkwürdigen Unternehmung im Harz die meiste Zeit mit Barfußschuhen und bin noch kein einziges Mal umgeknickt oder gestolpert. Sicherheitstechnisch sind leichte Schuhe hier ganz bestimmt unbedenklich, solange man nicht schwer schleppt. Das ist es eben.

Worauf ich aber bestimmt nicht verzichten könnte – und werde – sind, trotz des Gewichts, die Merinoklamotten. Die Plastikschlacht in allen Ehren, aber nach spätestens zwei Tagen „Funktionswäsche“ kann sich niemand mehr riechen – während Merino selbst nach einem Monat Tragen (getestet) noch immer geruchsfrei bleibt. Und besser wärmt, wenn es mal feucht wird. Das Naturmaterial Merino schlägt in jedem Fall alle noch so tollen Kunststoffteile. Und bis in die kältesten Herbstzeiten reicht ein 400er Merinopulli und die lange Merinobuxe, wenn man sich abends am Lagerfeuer noch den Quilt um die Schultern legt.

Als Ultralight-Trekker kommt man der Natur ein gutes Stück näher – man bewegt sich einfacher, bescheidener und naturnäher, nutzt oft schon mal ein Ästchen hier oder ein paar Zweige da, setzt sich eben auf einen Stein, weil die Hose ohnehin wasserdicht ist und heizt den Ofen mit Holzresten aus dem Wald. Es sind vor allem die kleinen Dinge, die am Ende das meiste an Gewichtsersparnis bedeuten, die Beschränkung aufs Wesentliche. Das hat nichts damit zu tun, dass man seine Sicherheit vernachlässigt. Aber niemand braucht ein Nähzeug, wenn es ohnehin nichts zu nähen gibt. Oder ein Handtuch, das ein halbes Kilo wiegt. Oder fünf Liter Wasser im Vorrat. Oder…

Die Entscheidung, was unbedingt nötig ist, ist dabei aber immer eine individuelle – wer gar nichts mehr mitnimmt, den nennt man dann Bushcrafter, solche Leute improvisieren praktisch nur noch, haben es dabei aber oft recht ungemütlich. Was nicht heißt, das Bushcrafting nicht auch lehrreich sein kann – aber halt eben nicht bequem.

Ultralight zu trekken ist dagegen mehr ein Komfortgewinn – es macht einen unglaublichen Unterschied im Wandererlebnis, ob man zwölf Kilo auf dem Rücken trägt oder eben nur knapp die Hälfte. Das ist der wohl eindringlichste Grund für sinnvolles und vernünftiges Ultralight Trekking. Dazu kann man wirklich nur raten.

Der Jakobsweg – Pilgern mehr als ein Trend

Der Pilgerpfad zum Grab des Apostels Jakobus in der spanischen Ortschaft Santiago de Compostela wird als Jakobsweg bezeichnet. Das Grab des Apostels gilt bereits seit dem Mittelalter als wichtigstes christliches Pilgerziel neben Rom und Jerusalem. Seit den 1970er Jahren hat die Pilgerschaft auf dem Jakobsweg einen enormen Aufschwung erlebt. Der Jakobsweg  (galicisch: Camiño de Santiago, portugisisch: Caminho de Santiago, spanisch: Camino de Santiago, französisch: Chemin de St. Jacques) erfreut sich nicht erst seit Hape Kerkelings BestsellerIch bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg“ großer Beliebtheit. Seit dem Erscheinen des Buches ist das Pilgern allerdings auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Das Buch über Kerkelings Erlebnisse auf dem Jakobsweg war das meistverkaufte Werk des Jahres 2006. Nach der Veröffentlichung kam es zu einem wahren Ansturm auf den Jakobsweg, immer mehr Deutsche entschieden sich für eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Mittlerweile sind auch zahlreiche Pilger aus dem englischsprachigen Raum von der übersetzten Variante des Bestsellers zu einer Reise auf dem Jakobsweg inspiriert wurden.Weiterlesen

Wandern auf dem Rheinsteig

Wandern ist beliebt bei Jung und Alt und wir stellen in diesem Artikel den Rheinsteig Fernwanderweg vor.

Der Rheinsteig verläuft von Bonn über Koblenz nach Wiesbaden. Dieser erstreckt sich gut aufgeschlossen, übersichtlich beschildert und dennoch naturnah mit schmalen Steigen auf der rechten Rheinseite auf einer Gesamtlänge von ca. 320 km. Er bietet vom sportlich anspruchsvollen Soft-Adventure übers gemütliche Genuss-Wandern entlang der Rheintal-Weinberge bis hin zur kulturellen Bereicherung alles was das Herz begehrt. Stille Wälder des Siebengebirge laden zum Verweilen und Träumen ein. Spektakuläre Aussichtspunkte verzaubern mit atemberaubenden Ausblicken. Die einzigartige Naturlandschaft des mittleren Rheintals lädt förmlich dazu ein, immer wieder zu kommen und durch neue Teilstrecken des Rheinsteigs zu wandern. Gut markierte Zuwege zu dem Hauptweg gibt es von den Anlegestellen der Rheinschifffahrt sowie den Bahnhöfen der angrenzenden Gemeinden.

Ordentlich eingegangenes festes Schuhwerk ist auch auf dem Rheinsteig wie bei allen Wanderungen Voraussetzung, wenn man sich nicht mit Blasen und schmerzenden Füßen von den Genüssen der Aussicht ablenken lassen will. Das Mittragen von dicken Schlafsäcken und Zelten ist nicht notwendig, außer man möchte campen, um sich dem „Natur pur“ Erlebnis auszusetzen. Vor allem auf der Königsetappe von St. Goarshausen bis Kaub kommen Sportbegeisterte, die das Abenteuer Natur hautnah erleben wollen, voll auf ihre Kosten. Traumhafte Ausblicke auf schroffige Felsformationen entlang des Flusslaufs und romantische Burgen – immerhin liegen auf dem Weg von Bingen nach Koblenz insgesamt 40 Burgen und Festungen – geben Zeugnis vom landschaftlichen und kulturellen Reichtum entlang des Rheinsteigs. Dieser Abschnitt gehört zu dem UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Der Rheinsteig ist übers ganze Jahr begehbar, denn wie jeder erfahrene Wanderer weiß, gibt es kein falsches Wetter, sondern nur die falsche Outdoorbekleidung Der Kontrast zwischen dem Erlebnis einer erfrischend weißen Schneelandschaft und einem Glas Glühwein am Ende des Tages ist nicht zu verachten. Werden die vom wandern müden Glieder dann bei einem entspannenden Bad in den Mineralquellen und wohligen Heilbädern entlang des Steiges verwöhnt, ist der siebte Himmel nah.Weiterlesen

Herbstwanderungen in der Pfalz

Die deutsche Region Pfalz liegt im Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz und umfasst eine Fläche von 5451,13 km². Sie ist eine beliebte Ferienregion und zieht vor allem Wanderer und Kletterer an.
Der Pfälzerwald ist mit seinen 177100 ha das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands und ein Bestandteil des Naturparks Pfälzerwald, der zusätzlich noch einige Täler einschließt. Für Wanderer bietet der Pfälzerwald nahezu unendliche Möglichkeiten, sich der Natur zu nähern. Man kann sich mithilfe einer Karte entweder eigene Routen zusammenstellen oder man hält sich an eine der angegebenen Wandertouren, von denen im Folgenden einige vorgestellt werden sollen.

Wandern: Bad Bergzabern zum Stäffelsberg

Es lassen sich insgesamt über 60 Touren finden, daher sollen aus jeder Längenkategorie Beispiele aufgeführt werden. Für Wanderanfänger sind die kürzeren Touren, deren Länge in etwa 10 km beträgt, am passendsten. Eine hierfür geeignete Route führt den Wanderer von Bad Bergzabern zum Stäffelsberg. Auf den elf Kilometern begegnen dem Ausflügler die Kolmerkapelle, die früher eine Wallfahrtskirche war, und das schöne Dörfchen Dörrenbach, in dem man sich in einem der Gasthäuser getrost eine Pause gönnen darf. Der vorherige Anstieg auf den Stäffelsberg ist nämlich sehr anstrengend und man könnte leicht von der Optik des vorhandenen Aussichtturms enttäuscht sein. Man sollte ihn aber dennoch erklimmen, da er eine wundervolle Aussicht ermöglicht: Bei guter Sicht kann man weit in die Rheinebene und ins nördliche Elsass blicken. Spätestens dann weiß man, dass sich der mühevolle Aufstieg gelohnt hat. Der Rückweg ist dann auch nicht mehr so beschwerlich, erst recht nicht, wenn man wirklich eine Pause in Dörrenbach eingelegt hat.

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Wandern in den Pyrenäen

Die Pyrenäen sind ein Wanderparadies, atemberaubende Bergketten, reißende Flüsse, saftig grüne Hochtäler und faszinierende Aussichten lassen das Herz beim Wandern höher schlagen. Warum nicht mal eine Wanderung dort unternehmen?

Der Bekannteste Wanderweg ist der GR10 (Grandes Randonnees) der vom Atlantik bis zum Mittelmeer verläuft. Alternativ bietet sich auch der Haute Randonnee Pyreneenne an, der aber in höheren Regionen verläuft und entsprechend anspruchsvoller ist. Selbstverständlich bieten sich auch ausgewählte Teilstrecken für die Erkundung der Pyrenäen an oder z.B. den Carros de Foc der durch den Nationalpark Kataloniens (Aigüestortes i Estany de Sant Maurici) in den spanischen Pyrenäen verläuft und mit ca. sechs Tagen eine doch recht überschaubare Mehrtageswanderung ist. Einen schönen Carros de Foc Erlebnisbericht gibt es bei Spiegel online bzw. im ADAC Reisemagazin Katalonien.

Übernachtung und Verpflegung in den Pyrenäen sind in den von ca. Mai bis September geöffneten Hütten (Refuges) möglich. Die ideale Wanderzeit in den Pyrenäen sind die Monate Juni bis September.

Die Ausrüstung ist entsprechend der Jahreszeit und dem Verlauf des Wanderweges anzupassen. Unverzichtbar sind Trekkingstöcke (Teleskopstöcke) und unter Umständen auch Eispickel und Steigeisen.

Korsika GR20 Wandern

Der GR 20 ist einer der berühmtesten und anspruchsvollsten Weitwanderwege in ganz Europa. Er befindet sich auf der französischen Insel Korsika und verbindet die beiden Orte Calenzana und Conca. Als Wanderer hat man nicht nur mehr als 170 km in der Länge, sondern auch annähernd 10.000 Höhenmeter in Auf- und Abstiegen zu überwinden. Der größte Teil des Weges führt über den Bergrücken des korsischen Hochgebirges auf einer Höhe zwischen 1.000 m ü. NN und 2.200 m ü. NN. Da der Großteil des Weges fernab jeglicher Zivilisation verläuft ist eine gute Kondition plus ein wenig Kletter- und Wandererfahrung mit Sicherheit nicht verkehrt. Zudem sollte der Weg von relativ unerfahrenen Wanderern auf jeden Fall nur in den Saisonmonaten Juni bis Oktober in Angriff genommen werden, da zum einen der komplette Weg in dieser Zeit vollständig eis- und schneefrei ist und zum anderen die Verpflegung mit Lebensmitteln in den Refuges auch nur in dieser Zeit gewährleistet ist. Wem das egal ist und bereit ist die kompletten Lebensmittel während der Wandertour bei sich in seinem Rucksack mitzuführen – früher mussten die Wanderer ja immerhin auch ihre kompletten Vorräte mit sich führen – wird bei völliger Einsamkeit mit einer grandiosen Naturlandschaft belohnt. Wir sind den bequemen Weg gegangen und haben uns für den Saisonmonat September entscheiden. Aber selbst uns Saisonwanderern begegnen während der Tour kaum Menschen – mal abgesehen von ein paar anderen Wanderern –, da der GR 20 um fast alle Bergorte weiträumig herumführt.

Vor Antritt der Tour gilt es die passende Ausrüstung auszuwählen und mitzunehmen. Wie bereits beschrieben führt der Weg meist mitten durch die Natur ohne jegliches Anzeichen für Zivilisation, so dass auf jeden Fall die übliche Outdoor Equipment mit Erste-Hilfe-Ausrüstung, Gaskocher, Biwaksack und Ähnlichem mitgeführt werden sollte. Zudem ist der Weg derweilen mit Kletterpassagen ausgestattet, die nicht ohne passendes Schuhwerk (hochgeschlossene Wanderstiefel) angegangen werden sollten. Unter gewichtsoptimalen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung des Streckenprofils sollte die komplette Ausrüstung keinesfalls mehr als 20 kg wiegen.Weiterlesen

Aktuelle Garmin GPS-Geräte im Vergleich

In dem gestrigen Artikel Aktuelle GPS Navigationsgeräte für Sport und Outdoor, Geocaching schrieb ich über meine persönlichen Erfahrungen mit dem Nokia Handy N82 in Verbindung mit GPS Navigation und Geocaching. Um auch anderen Interessenten einen kleinen Einblick auf die aktuellen GPS-Geräte zu geben, habe ich noch das Garmin nüvi 550 allround mit dem Garmin GPSmap 60CSx verglichen. Außedem sollte noch erwähnt werden das das Garmin Oregon 450T * den outdoor Editor´s Choice Award in der Kategorie GPS-Gerät für den Sommer 2010 gewonnen hat. Bergründung der Redaktion: Garmins Oregon-Serie punktet durch exzellenten Empfang, die intui­tive Touchscreen-Bedienung und den gelungenen Kompromiss aus Größe und Gewicht… Das Oregon 450t, bietet aber noch mehr: eine vorinstallierte Topokarte von Europa (Maßstab 1:100 000), ein im Vergleich zum Vorgänger besser ablesbares Display sowie einen 3-Achsen-Kompass, der schon im Stand die Richtung ­anzeigt. Ebenfalls top: das Angebot  routingfähiger Topokarten von Garmin – sie ermöglichen die automatische Berech­­­nung von Routen auf Wanderungen und Treks. Wer dagegen auf eine Darstellung wie auf Papierkarten Wert legt, kann alternativ auch Ausschnitte von Raster- oder selbst eingescann­ten Karten hochladen. [Quelle Zitat]

Das Garmin Nüvi 550 allround

Das Garmin nüvi 550 allround* kostet ca. 250,- €, zu welchem allerdings nochmals benötigte Karten hinzugerechnet werden müssen. Das Gerät wird zwar mit einer Basiskarte geliefert, die meisten werden aber genauere Karten benötigen. Als Zubehör kann man einen TMC-Empfänger erwerben. Mit Hilfe von diesem werden alternative Strecken angeboten und können ausgewählt werden.

Das Gerät hat zur Stromversorgung einen auswechselbaren Akku mit einer Laufzeit von ca. 6,5 Stunden und ist outdoorfähig wasserdicht. Ideal also, wenn man bei jedem Wetter unterwegs ist oder es unterweg zu regnen beginnt.
Für die Geocacher kann die Zieleingabe über geocodierte Fotos stattfinden, das heißt, man klickt beispielsweise ein Foto an, welches im Gerät hinterlegt ist und schon wird die Navigation zu dem abfotografierten Ort gestartet.

Garmin Connect Photos – auf der Homepage von Garmin finden sich solche Fotos in Massen. Interessante Orte bzw. Fotos werden per USB in das GPS-Gerät gespeichert und schon kann man sich zu den schönsten Plätzen bringen lassen. Die Sprachausgabe zum Abbiegen ergänzt dieses Gerät um eine sinnvolle Eigenschaft.

Das sogar hochseetaugliche Gerät, für welches es spezielle BLueChart-Seekarten gibt, hat eine Funktion, direkt von der Website www.geocaching.de Caches herunterladen zu können.Weiterlesen

Aktuelle GPS Navigationsgeräte für Sport und Outdoor, Geocaching

Egal ob für Navigation im Bereich Sport und Outdoor oder für Geocaching, jeder hat seine ganz eigenen, persönlichen Anforderungen an sein GPS-Gerät.

Ob es nun ein Handy mit GPS und entsprechenden Programmen zur Navigation sein soll oder doch lieber ein herkömmliches GPS-Gerät, vielleicht helfen Euch folgende Gerätevergleiche ein wenig bei der Auswahl.

Nokia N82 mit Geocache Navigator und OE-Navi

Ich verwende zum Geocachen ein Nokia Handy, das N82 (Nokia N82 *). Durch Zufall stieß ich damals auf eine Downloadseite mit verschiedenen Programmen und habe mir dort das Programm „Geocache Navigator“ zuerst als Testversion auf das Handy geladen. Plötzlich dem neuen Hobby Geocachen verfallen, habe ich die Familienmitglieder mitgezogen und wir sind auf die Suche gegangen.

Nach einiger Zeit war ich überzeugt von diesem Programm und habe es für inzwischen ca. 20,- Euro gekauft. Damit dieses Programm jedoch funktionsfähig ist, wird eine Internet-Flatrate für das Handy nötig. Dieser jedoch mit ca. 10,- Euro pro Monat zu Buche schlagende Kostenfaktor wird allerdings durch immer aktuelles Kartenmaterial ausgeglichen. Somit ist die Verwendung dieser Art von Navigation auch nur für Deutschland geeignet, da im Ausland die Flatrate nicht mehr gültig ist.

Nokia N82

Nokia N82

Mit Geocache Navigator kann der Benutzer, egal an welchem Standort man gerade ist, die umliegenden Caches in beliebiger Entfernung und Anzahl abrufen, sich den beispielsweise naheliegendsten oder auch die am schnellsten zu findenden Caches aussuchen und sich die Karten und Beschreibungen zum Cache anzeigen lassen. Es müssen nicht erst vor dem Ausflug umständlich Karten geladen werden oder Caches gespeichert werden.
Durch die sehr genauen Karten, welche immer den aktuellen Stand haben und auch kleinste Feldwege sehr genau anzeigen, kann man ideal navigieren, seinen Cache suchen und hoffentlich auch finden.

Für die Navigation von Ort zu Ort, sei es per Auto, Fahrrad oder auch zu Fuß, habe ich mir das kostenlose Programm „OE-Navi“ geladen, welches ebenfalls über die Internetverbindung verfügen muss. Hier werden ebenfalls immer neueste Karten verwendet, die Gefahr einer Fehlleitung durch alte Karten entfällt also. Durch eine Stimmansage kann man sich auf die Umgebung konzentrieren, man wird rechtzeitig auf Abbiegemanöver usw. hingewiesen. Perfekt finde ich die integrierten Programmfunktionen wie Abrufen der GPS-Daten (Höhe, Position, Richtung, Geschwindigkeit und Satelliten) sowie die Point-of-Interess-Abfrage und ein Kompass. Die absoluten Highlights sind hier die Funktion des Anwählens und der Weitergabe von Positionsdaten an die Rettungsleitstellen, falls man beispielsweise bei einer Outdoor-Wanderung durch unbekanntes Gelände verunglückt. Wie oft habe ich mir schon inmitten eines dichten und großen Waldstückes und nur mit Hund unterwegs, gedacht, „wie soll mich hier irgend jemand finden, falls mir etwas passiert“. Mit dieser Funktion fühlt man sich ein wenig beruhigter.

Damit mir unterwegs der Akku nicht versagt, habe ich einen zweiten Akku als auch ein kleines Ladegerät gekauft, welches mit einer AA-Batterie den Akku ständig nachladen kann. So kann auch ein längerer Ausflug stattfinden.Weiterlesen