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Aktuelle GPS Navigationsgeräte für Sport und Outdoor, Geocaching

18. März 2010   |   Autor/ in:


Aktuelle GPS Navigationsgeräte für Sport und Outdoor, Geocaching

Egal ob für Navigation im Bereich Sport und Outdoor oder für Geocaching, jeder hat seine ganz eigenen, persönlichen Anforderungen an sein GPS-Gerät.

Ob es nun ein Handy mit GPS und entsprechenden Programmen zur Navigation sein soll oder doch lieber ein herkömmliches GPS-Gerät, vielleicht helfen Euch folgende Gerätevergleiche ein wenig bei der Auswahl.

Nokia N82 mit Geocache Navigator und OE-Navi

Ich verwende zum Geocachen ein Nokia Handy, das N82 (Nokia N82 *). Durch Zufall stieß ich damals auf eine Downloadseite mit verschiedenen Programmen und habe mir dort das Programm “Geocache Navigator” zuerst als Testversion auf das Handy geladen. Plötzlich dem neuen Hobby Geocachen verfallen, habe ich die Familienmitglieder mitgezogen und wir sind auf die Suche gegangen.

Nach einiger Zeit war ich überzeugt von diesem Programm und habe es für inzwischen ca. 20,- Euro gekauft. Damit dieses Programm jedoch funktionsfähig ist, wird eine Internet-Flatrate für das Handy nötig. Dieser jedoch mit ca. 10,- Euro pro Monat zu Buche schlagende Kostenfaktor wird allerdings durch immer aktuelles Kartenmaterial ausgeglichen. Somit ist die Verwendung dieser Art von Navigation auch nur für Deutschland geeignet, da im Ausland die Flatrate nicht mehr gültig ist.

Nokia N82

Nokia N82

Mit Geocache Navigator kann der Benutzer, egal an welchem Standort man gerade ist, die umliegenden Caches in beliebiger Entfernung und Anzahl abrufen, sich den beispielsweise naheliegendsten oder auch die am schnellsten zu findenden Caches aussuchen und sich die Karten und Beschreibungen zum Cache anzeigen lassen. Es müssen nicht erst vor dem Ausflug umständlich Karten geladen werden oder Caches gespeichert werden.
Durch die sehr genauen Karten, welche immer den aktuellen Stand haben und auch kleinste Feldwege sehr genau anzeigen, kann man ideal navigieren, seinen Cache suchen und hoffentlich auch finden.

Für die Navigation von Ort zu Ort, sei es per Auto, Fahrrad oder auch zu Fuß, habe ich mir das kostenlose Programm “OE-Navi” geladen, welches ebenfalls über die Internetverbindung verfügen muss. Hier werden ebenfalls immer neueste Karten verwendet, die Gefahr einer Fehlleitung durch alte Karten entfällt also. Durch eine Stimmansage kann man sich auf die Umgebung konzentrieren, man wird rechtzeitig auf Abbiegemanöver usw. hingewiesen. Perfekt finde ich die integrierten Programmfunktionen wie Abrufen der GPS-Daten (Höhe, Position, Richtung, Geschwindigkeit und Satelliten) sowie die Point-of-Interess-Abfrage und ein Kompass. Die absoluten Highlights sind hier die Funktion des Anwählens und der Weitergabe von Positionsdaten an die Rettungsleitstellen, falls man beispielsweise bei einer Outdoor-Wanderung durch unbekanntes Gelände verunglückt. Wie oft habe ich mir schon inmitten eines dichten und großen Waldstückes und nur mit Hund unterwegs, gedacht, “wie soll mich hier irgend jemand finden, falls mir etwas passiert”. Mit dieser Funktion fühlt man sich ein wenig beruhigter.

Damit mir unterwegs der Akku nicht versagt, habe ich einen zweiten Akku als auch ein kleines Ladegerät gekauft, welches mit einer AA-Batterie den Akku ständig nachladen kann. So kann auch ein längerer Ausflug stattfinden.

Nachteilig ist beim N82, dass man damit bei Regenwetter besser zu Hause bleiben sollte - oder das Gerät in einen Zip-Lock-Beutel verpacken muss, um weiterhin ein funktionsfähiges Gerät zu besitzen.
Bewegt man sich durch einen dichten Wald, so kann es, selten aber immerhin, einmal vorkommen, dass der GPS-Empfang hiermit versagt.

Nachdem man bei Handys die Angewohnheit hat, diese immer bei sich zu tragen, hat man sein Navigationsgerät auch dabei, falls man einmal nur Beifahrer ist und der Fahrer sich gnadenlos verfährt. Schwupps, das Handy aus der Tasche gezogen und schon kann man ganz gelassen an den gewünschten Ort navigieren.
Musste ich früher als Beifahrer bei meinem Mann mit viel Nervenkrieg und Schweißausbrüchen die gedruckte Karte lesen und ihm den Weg angeben, zücke ich heute nur noch mein Handy. Heute kommen wir entspannt und ohne Stress am Ziel an.

Soweit die Funktionen meiner Handy-GPS-Programme. Doch wer weiß, was ich versäume - vielleicht sind die richtigen GPS-Navigationssysteme doch eine Spur besser? Zum Vergleich habe ich mir Informationen über das Garmin Dakota 20 eingeholt.

Das Garmin Dakota 20

Garmin Dakota 20

Garmin Dakota 20

Für einen Preis von ca. 349,- € ibt es dieses Gerät zu kaufen, wobei der Straßenpreis deutlich darunter liegt (Garmin GPS Handgerät Dakota 20 *) . Versprochen wird dafür ein sehr sensibler GPS-Empfänger, welcher auch in dichtesten Wäldern nicht versagen soll. Bei der letzten Suche mit meinem Handy habe ich vorzeitig bei einer Suche aufgeben müssen, da ich keinen GPS-Empfang mehr hatte - mit diesem Gerät hätte ich den Cache wohl noch gefunden…
Ein farbiger Touchscreen von 2,6 Zoll und ein interner Speicher von 850 MB. Sollte dieser nicht ausreichen, so kann man durch eine micro-SD-Karte den Speicher erweitern. Eine geringe Geräteabmessung verspricht, dass man das Gerät auch in der Hosentasche transportieren kann. Eine Akkulaufzeit von bis zu 20 Stunden sowie ein wasserdichtes Gehäuse hört sich extrem gut an, auch ein 3-Achsen-Kompass sowie ein Höhenmesser wurde hier nicht vergessen. Perfekt finde ich den Betrieb mit zwei AA-Batterien, so dass man auch auf langen Ausflügen über mehrere Tage nicht auf Steckdosen angewiesen ist.

Zur Sprachansage konnte ich keine Information finden. Sollte dieses Gerät keine besitzen, so würde mir persönlich eine Eigenschaft am Gerät fehlen, da es dann nur umständlich im Auto oder auf dem Fahrrad verwendet werden kann.

Reist man viel umher, so ist die installierte, weltweite Basiskarte vorteilhaft. Ansonsten ist das Kartenmaterial eher dürftig, je nach Bedarf muss man in den vorhandenen Speicher nachladen. Das Gerät wird mit drei zur Auswahl stehenden Kartenmaterialien verkauft: Nord- und Süddeutschland oder die TransAlpin (zwischen Starnberger See/ Gardasee). Für einen Kartensatz kann man gerne einmal 99,- € bezahlen. Somit gleicht sich hier der Preis für meine Internet-Flatrate aus. Ein glatter Vorteil des Garmin Dakota 20 ist jedoch die vorhandene Basiskarte, so dass man auch im Urlaub gut versorgt ist.
Hierbei fällt mir auf, dass für alle Sparten, sogar für Jäger, Segler und Bootsfahrer, Material angeboten wird. Nicht umsonst wird das Gerät wohl als Allrounder bezeichnet.

(* Amazon Partnerlinks)
Produktfotos: Amazon.de


[Diesen Artikel hat Steffen und sein Team für Dich veröffentlicht.]


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