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Ardèche – Wasser-, Rad- und Klettersport

Die Region Ardèche im Südosten Frankreichs ist mit ihrer malerischen Provence-Landschaft rund um den gleichnamigen Fluss ein Paradies für Naturliebhaber und Outdoor-Sportler. Angenehm ist auch das mediterrane Klima. Die Umgebung Ardèche verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz mit vielen wenig befahrenen Strecken entlang der Berge und Lavendelfelder. Dies bietet die Gelegenheit, die Landschaft mit ihrem Flüssen und Seen mit dem Rad zu erkunden.

Mountainbiker, die eine Herausforderung suchen, zieht es in die Gorges de l’Ardèche: Die Bergelandschaft rund um die große Fluss-Schleife wartet mit anspruchsvollen Steigungen auf. Ist diese Hürde genommen, eröffnet sich von einem Belvédère, einem Aussichtspunkt, der eindrucksvolle Panoramablick über die gesamte Flusslandschaft im Tal.

Neben Wanderwegen, die auf rund 6.000 Kilometern quer durch die Region führen, verfügt die Ardèche über atemberaubende Kletterfelsen. Ein Beispiel dafür ist Chauzon, ein Klettergebiet für Anfänger und Fortgeschrittene, das sich kilometerweit hoch über dem Fluss entlangzieht. Ausrüstungen sowie professionelle Anleitung erhalten Interessierte beim französischen Berg- und Kletterverein Sektion Ardèche. Zum Sportklettern und Freeclimbing laden die warmen Kalkfelsen bei Frigoulet ein. In einem Kletterkurs können Neulinge nach einer Einführung in die Kletter- und Sicherungstechniken die ersten Felsen erklimmen. Fortgeschrittene Sportkletterer verfeinern ihre Techniken auf steileren Felsen. Erfahrene Bergführer helfen den Sportlern bei der Suche nach einer geeigneten Kletterwand. Ausrüstungsgegenstände wie Klettergurt, Kletterhelm und Sicherungsseil sind bei den Kletterschulen vor Ort ausleihbar.

Was wäre eine Flusslandschaft ohne Wassersportangebot? Der Fluss Ardèche ist ein Paradies für Kanu- und Kajakfahrer. Besonders viel Spaß bringt eine Kanufahrt auf der Wildwasserbahn des Flusses vorbei an beeindruckenden Felsen. Im Hochsommer, wenn das Wasser abnimmt und der Flusslauf sich verlangsamt, eignet sich die Ardèche auch für gemütlichere Fahrten. Kanus, Kajaks, Schwimmwesten, Helme sowie alles, was man zum Paddeln auf dem Wasser braucht, sind vor Ort ausleihbar.

Badeurlauber finden am Sandstrand von Labeaume Gelegenheit zum Schwimmen. Darüber hinaus ist die Schwimmstelle „Elefantenpool“ hinter einem großen Felsen zwischen Salindre und Valousset ein Geheimtipp.
Auch Hobbyangler kommen in der Ardèche auf ihre Kosten: Die Flüsse und Seen der Region lassen mit ihren Weißfisch-, Flusskarpfen-, Schleien-, Barsch- und Forellenvorkommen das Herz eines jeden Fischers höher schlagen. Das Angeln in der Ardèche ist mit Besitz der in örtlichen Cafés und Maisons de la Press erhältlichen Karten „Carte de pêche Vacances“ an 15 aufeinanderfolgenden Tagen während der Saison erlaubt. Die Angelsaison dauert in jedem Jahr vom Mitte März bis Ende September an.

Zu einem gelungenen Urlaub in der französischen Provence gehört auch eine hübsche Unterkunft. Während ihrem Urlaub können Reisende in einem stilvollen Ferienhaus nach südfranzösischer Bauart oder einem modern eingerichteten Hotel unterkommen. Wer in einem eigenen Zelt oder Wohnwagen übernachten möchte, mietet sich einen Stellplatz auf einem der Campingplätze in der Ardèche. Für das leibliche Wohl während eines Ardèche-Urlaubs sorgen zahlreiche Restaurants und Cafès. Zu den landestypischen Spezialitäten werden exquisite Weine aus den beiden Weinbaugebieten Côtes du Rhône und Côtes du Vivarais serviert.

Mehr über ihre Urlaubsregion erfahren Reisende in einem Museum. Haushaltsgegenstände und Werkzeuge aus dem Alltagsleben der Einheimischen sind im Kastanienmuseum in Joyeuse ausgestellt, das Seidenmuseum in Largentiere informiert über Anbau und Verarbeitung von Seide in der Region. In das Leben auf einem lokalen Bauernhof im 19. Jahrhundert können sich Besucher des Musée Alphonse Daudet in St. Alban-Auriolles einfühlen. Sehenswert sind auch die Tropfsteinhöhlen im Kalkgebirge der Ardèche sowie die Burgruinen, welche an die Zeit des Römischen Reiches erinnern. Ein Urlaub in der Ardèche ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. In die Ardèche reisen Urlauber bequem über den Flughafen in Lyon, im Rahmen einer Busreise oder mit dem eigenen Auto.

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Korsika GR20 Wandern

Der GR 20 ist einer der berühmtesten und anspruchsvollsten Weitwanderwege in ganz Europa. Er befindet sich auf der französischen Insel Korsika und verbindet die beiden Orte Calenzana und Conca. Als Wanderer hat man nicht nur mehr als 170 km in der Länge, sondern auch annähernd 10.000 Höhenmeter in Auf- und Abstiegen zu überwinden. Der größte Teil des Weges führt über den Bergrücken des korsischen Hochgebirges auf einer Höhe zwischen 1.000 m ü. NN und 2.200 m ü. NN. Da der Großteil des Weges fernab jeglicher Zivilisation verläuft ist eine gute Kondition plus ein wenig Kletter- und Wandererfahrung mit Sicherheit nicht verkehrt. Zudem sollte der Weg von relativ unerfahrenen Wanderern auf jeden Fall nur in den Saisonmonaten Juni bis Oktober in Angriff genommen werden, da zum einen der komplette Weg in dieser Zeit vollständig eis- und schneefrei ist und zum anderen die Verpflegung mit Lebensmitteln in den Refuges auch nur in dieser Zeit gewährleistet ist. Wem das egal ist und bereit ist die kompletten Lebensmittel während der Wandertour bei sich in seinem Rucksack mitzuführen – früher mussten die Wanderer ja immerhin auch ihre kompletten Vorräte mit sich führen – wird bei völliger Einsamkeit mit einer grandiosen Naturlandschaft belohnt. Wir sind den bequemen Weg gegangen und haben uns für den Saisonmonat September entscheiden. Aber selbst uns Saisonwanderern begegnen während der Tour kaum Menschen – mal abgesehen von ein paar anderen Wanderern –, da der GR 20 um fast alle Bergorte weiträumig herumführt.

Vor Antritt der Tour gilt es die passende Ausrüstung auszuwählen und mitzunehmen. Wie bereits beschrieben führt der Weg meist mitten durch die Natur ohne jegliches Anzeichen für Zivilisation, so dass auf jeden Fall die übliche Outdoor Equipment mit Erste-Hilfe-Ausrüstung, Gaskocher, Biwaksack und Ähnlichem mitgeführt werden sollte. Zudem ist der Weg derweilen mit Kletterpassagen ausgestattet, die nicht ohne passendes Schuhwerk (hochgeschlossene Wanderstiefel) angegangen werden sollten. Unter gewichtsoptimalen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung des Streckenprofils sollte die komplette Ausrüstung keinesfalls mehr als 20 kg wiegen.Weiterlesen

Klettern in den Nordvogesen

Ein relativ unbekanntes Klettergebiet fernab der Alpen findet sich an der südwestlichen Grenze Deutschlands: die nördlichen Vogesen. Es handelt sich hier um ein Felsgebiet aus rotem Sandstein, der tektonisch betrachtet zum selben Gebirgszug wie der Pfälzerwald gehört. Was die Kletterei angeht, so könnten die zwei Regionen jedoch kaum unterschiedlicher sein: während Routen in der Pfalz meist bis zum Umlenker selbst abgesichert werden müssen und eine gute Vorstiegsmoral erfordern, sind die Nordvogesen durchweg gut mit Bohrhaken ausgerüstet.

Durch eine gut funktionierende Kooperation zwischen Forstverwaltung, Eigentümern, dem französischen Bergsteigerverein FFME und Naturschützern ist es gelungen, Weiterlesen