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Auf Deutschlands höchsten Gipfel: die Zugspitze

Sie ist Deutschlands alpiner Stolz: Die Zugspitze. Mit 2.962 Metern über Meereshöhe schrammt Deutschlands höchster Berg leider knapp an der magischen 3.000er-Marke vorbei, was ihre Beliebtheit bei Bergwanderern und Wintersportlern jedoch keinesfalls einschränkt.

Verschiedene Wege führen auf die Zugspitze; darunter einfache ebenso wie richtig alpine. In allen Fällen braucht man ein wenig Kondition, der Aufstieg beträgt 2.000 oder mehr Höhenmeter. Hier ein Überblick über die Gipfelwege.

Durchs Reintal aufs Zugspitzplatt

Der einfachste Weg führt durch das Reintal. Gleichzeitig eine sehr reizvolle Wanderung, da das Reintal landschaftlich gut erhalten ist: bis heute führt keine Straße durchs Tal; der obere Teil des Tales steht unter Naturschutz.

Da dieser Weg der am wenigsten steile ist, ist er auch der längste. Los geht es in Garmisch; von hier wandert man durch die Partnachklamm bis zur Bockhütte. Hier beginnt das Reintal. An der Reintalangerhütte vorbei (ab hier wird es steiler) geht es zur Knorrhütte am Rande des Zugspitzplattes. Nun wird das Zugspitzplatt überquert; am Punkt 2815 beginnt der versicherte Steig zum Gipfel.

  • Start: Garmisch-Partenkirchen, Skistadion
  • Distanz: ca. 18 km, 2.200 Höhenmeter
  • Gehzeit: 8 bis 10 Stunden je nach Gehtempo

Einkehrmöglichkeiten: Bockhütte, Reintalangerhütte, Knorrhütte, am Gipfel: Restaurant Sonn Alpin, Münchner Haus
Anmerkungen: Viel begangener Weg, dennoch reizvolle Wanderung. Wer es an einem Tag zum Gipfel schaffen möchte, sollte früh aufbrechen. Allen anderen empfiehlt sich eine Übernachtung in der Reintalanger- oder der Knorrhütte.

Durch das Höllental

Durch die – bei Touristen sehr beliebte – Höllentalklamm (Start: Hammersbach) geht es auf die Höllentalangerhütte. Von hier wird der Höllentalanger überquert. Oberhald davon muss das Brett gequert werden, eine mit Stahlstiften versicherte Felswand. So kommt man zum Höllentalferner: ein Schild weist darauf hin, dass ab hier Steigeisen getragen werden müssen. Eine schwierige Stelle ist die Randkluft, da sich das Eis immer weiter vom Fels entfernt. Nach der Gletscherüberquerung gelangt man auf einem Klettersteig zum Gipfel.

  • Start: Hammersbach
  • Distanz: ca. 15 km, 2.200 m Höhenmeter
  • Gehzeit: ca. 7 bis 8 Stunden

Einkehrmöglichkeiten: Höllentalangerhütte, am Gipfel: Münchner Haus
Anmerkungen: Auch hier sind Kondition und Trittsicherheit gefragt. Durch die Höllentalklamm wird’s naß – Regenschutz mitnehmen.
Ab der Höllentalangerhütte wird die Tour recht anspruchsvoll, man sollte hier also ggf. eine Übernachtung einplanen (von dort sind es weitere 6 „sportliche“ Stunden zum Gipfel).

Klettersteig im Wetterstein Gerbirge

Klettersteig im Wetterstein Gerbirge

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