Deutschland

12 Millionen Menschen treiben mehrmals wöchentlich Sport

Rhein-Main-Gebiet

5,7 Millionen Einwohner leben in der Metropolregion

Fitness- und Gesundheits-Anlagen

4,8 Milliarden EURO Umsatz p.a.

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Autor-Archiv %s Caroline Opp

Weihnachtliche Vorfreude mit dem Outdoor-Adventskalender

Die europäische Wanderkooperation „Best of Wandern“ bietet auch in diesem Jahr wieder einen großen Online-Adventskalender mit täglich wechselnden Preisen. Die 20 Kooperationspartner,
Wanderregionen, Herstellerpartner und Dertour, haben sich auch in diesem Jahr tolle Preise für Wanderfreunde ausgedacht.
Hochwertige Outdoorprodukte, von der Bergjacke über den Schneeschuh zum Wanderstock, sind ebenso mit im Programm wie tolle Wanderreisen für ein verlängertes Wochenende mit unterschiedlichen Schwerpunkten in den neun Best of Wandern-Destinationen. Darüber hinaus gibt es in diesem Jahr einige besondere Schmankerl: Ob Gleitschirmflug oder Hundeschlittentour, im Best of Wandern-Adventskalender ist auch für reichlich Adrenalin gesorgt. Doch mehr sei nicht verraten. Wer selbst mitspielen möchte, schaut am besten ab dem 1. Dezember täglich unter www.best-of-wandern.de oder auf Facebook unter http://www.facebook.com/bestofwandern vorbei.
[via PM]

Markus Stitz – von Edinburgh nach Erfurt

?Strampeln, schneller, weiter

Am 14. Mai will der Extrem-Biker Markus Stitz in weniger als einer Woche mit dem Rennrad  von Edinburgh nach Erfurt radeln – eine Strecke von insgesamt 1.300 Kilometern. Seinen  Fortschritt kann man auf dem Blog www.fearlessandunique.wordpress.com verfolgen.

München, 12. Mai 2011 – Er hat viele Leidenschaften: Musik, Kultur und Fotografieren beispielsweise.  Beruflich organisiert und vermarktet er Veranstaltungen. Doch sein größtes Glück findet Markus Stitz  auf dem Rücken eines Drahtesels. Markus fährt lange Strecken auf dem Rad: auf dem Singlespeed (Eingangrad), auf dem Mountainbike, Rennrad oder Tourenrad – zum Beispiel von Edinburgh nach  Erfurt in knapp 14 Tagen mitten im Winter. Nun ist er wieder mit dem Rad von Schottland nach  Deutschland unterwegs und diesmal will er seine Fahrzeit mehr als halbieren: mit dem Rennrad geht es  mit minimalen Gepäck in weniger als einer Woche von Edinburgh in die Heimat Erfurt. Mit Strecken von  mehr als 200 km pro Tag wird Markus ein straffes Programm absolvieren.

Los geht es am 14. Mai: von Edinburgh fährt er nach Newcastle, von dort geht es mit der Fähre nach  Amsterdam und dann über Norddeutschland (Hamburg, Berlin und schließlich Leipzig) in die Heimat.  Seinen Fortschritt und die genaue Route kann man auf Markus‘ Blog unter  www.fearlessandunique.wordpress.com einsehen.

Wie auch bei der letzten Reise sammelt Markus mit der Reise Spenden für BEN Bicycle Empowerment  Namibia, ein Netzwerk, das Namibianern die Möglichkeit bietet, sich mit Fahrradshops finanziell  unabhängig zu machen. Wer sein Projekt unterstützen möchte, kann online spenden, alle Einnahmen  kommen der Charity-Organisation direkt zugute.

Markus Stitz‘ Projekte werden von dem britischen Bekleidungsunternehmen  Montane unterstützt, das leichte, atmungsaktive und winddichte Bekleidung für Bergsteiger,  Kletterer, Läufer und Biker herstellt. Weitere Infos: www.montane.co.uk

[via PM Montane]

Markus Bendler ist erster Europacupmeister im Eisklettern

Glace Glisse 2011

Mehr als 60 Athleten aus fünf verschiedenen Ländern waren am Wochenende der Aufforderung gefolgt, ihren ersten Europacupmeister im Eisklettern zu küren. Beim Unkener Eiskletterspektakel „Glace Glisse 2011“ wurde das Finale der ersten Europacup-Serie ausgetragen. Mit dabei: rund 800 begeisterte Zuschauer, die die waghalsigen Athleten lautstark anfeuerten.

In einer spannenden Finalrunde setzte sich der Tiroler Markus Bendler gegen Landsmann Albert Leichtfried durch. Der Südtiroler Herbert Klammer erzielte in der Gesamtwertung den dritten Platz. Bei den Damen siegte die Tschechin Lucie Hrozoca, gefolgt von den Deutschen Christina Huber und Christina Schlesener. Weiterlesen

Glace Glisse 2011 – Eisklettern Europacup

Eiskletter-Elite trägt im Februar 2011 zum ersten Mal ein Europacupfinale in Unken aus:

Glace Glisse macht Eisklettern zum Publikumssport

Vom 18. bis 20. Februar 2010 trifft sich die Eiskletter-Elite im Heutal bei Unken, wo das Finale der allerersten Europacupserie im Eisklettern ausgetragen wird. Gut 70Athleten aus fünf Nationen werden sich beim Spektakel Glace Glisse messen, unter ihnen die Weltklasse-Athleten Markus Bendler, Benedikt Purner, Albert Leichtfried aus Österreich sowie der Schweizer Jack Müller und der Südtiroler Herbert Klammer.

Die nächste Eiszeit kommt bestimmt! – so lautet das Motto des Eiskletter-Spektakels Glace Glisse, das vom 18. bis 20. Februar 2010 in der Pinzgauer Gemeinde Heutal stattfindet. Noch bevor die Athleten am Samstag die Wettkampf-Eiswand bezwingen, steigt am Freitag die legendäre Welcome-Party.

Bei der Warming Up-Party „fireabend“ werden DJ’s den Sportlern und Besuchern kräftig einheizen. Zu später Stunde können alle Hartgesottenen bei der Afterparty im „Pub Mojito“ in Unken ausgelassen weiter feiern. Die Österreichische Alpenvereinsjugend Unken hat als Veranstalter des Mega-Events einen Shuttle-Dienst eingerichtet, der im Stundentakt zwischen Unken und dem Veranstaltungsort im Heutal verkehrt.

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Spektakel soll tausend Besucher anlocken

Der Samstag steht ganz im Zeichen des Eisklettersports. Die Teilnehmer müssen sich zuerst in einer eigenen Qualifikationsrunde behaupten, um dann ins Finale von „Glace Glisse“ und der Salzburger Eisgildenmeisterschaft einziehen zu können. Die Extremsportart Eisklettern gilt als die Königsdisziplin des Bergsteigens, bei dem die Sportler fundierte Kenntnisse des alpinen Kletterns und ein Gespür für die perfekte Linie im Eis benötigen.

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phrUgo Eisgerät von AustriAlpin

Auf die Mischung kommt es an: phRreak2 + HU.go = phrUgo

phrUgo ist das allerneueste Eisgerät von AustriAlpin. Maßgeblich an der Entwicklung beteiligt war Benni Purner, Eiskletterprofi und AustriAlpin-Teamathlet.

„PhrUgo vereint die Stabilität des phReak mit der Vielseitigkeit des HU.go. Es wurde speziell für Wettkämpfe, Drytooling und Mixed entwickelt, funktioniert aber im reinen Eis genauso gut!“ erläutert Benni.

phrUgo ist fünf Zentimeter länger als HU.go. Dank stabilem, weil doppelt geführten Leichtbau-Kopf, können auch Unter- und Seitgriffe mit extremsten Belastungen sicher gehalten werden. Für Flexibilität sorgen – wie beim HU.go – die mehrfach im Winkel verstellbare Klinge und der in der in der Länge anpassbare Griff, der aus zwei rutschsicheren Gummisorten besteht.

Interessierte können phrUgo ab sofort in einem der Extrem-Eistestcenter von AustriAlpin ausprobieren.

Weitere Infos: www.austrialpin.at

  • Gewicht: 690 Gramm
  • UVP: 249,- Euro
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Quelle: PM AustriAlpin

Reinhard Kleindl slackt über die Mur

New Bridge Project: Slacklinend über die Mur

Slackline-Profi und AustriAlpin Teammitglied Reinhard Kleindl gelang in der vergangenen Woche ein besonderer Coup: er überquerte als erster auf einer Highline die Mur in Graz. Dazu spannte er eine ca. 60 Meter lange Line und überquerte den Grazer Fluss in wenigen Versuchen. Viele Slackliner hatten diese Idee bereits, Reinhard ist jedoch der erste, der sie in die Tat umsetzen konnte.

Reinhard selbst berichtet über seinen Erfolg: „Highlines über 40 Meter Länge sind gleichzeitig Longlines. Eine solche ‚High-Longline’ ist eine besondere Herausforderung, man kämpft nicht nur mit der Höhe, sondern auch mit der Instabilität der langen Slackline Eine High-Longline nun auch in der Stadt geschafft zu haben, mit fließendem Wasser unter mir und einem Haufen Zuschauer um mich herum, macht mich natürlich sehr stolz. Es war ein tolles Erlebnis!“
Die Aktion wurde gefilmt – noch in diesem Jahr plant Reini die Veröffentlichung eines kurzen Slackline-Filmes, der die Kontraste zwischen dem Slacklinen in der Stadt und Outdoor darstellt. Auf seinem Blog, www.reinhardkleindl.at, sowie auf www.slackline.at erfahren wir in Kürze mehr darüber.

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Slacker: Reinhard Kleindl - Foto: Flo Käfmüller

[via PM AustriAlpin]

Nachlese – Highlive Bouldercup Telfs 2010

Die Telfer Boulderszene ermittelt ihre Meister.

Über 120 Boulderer und zahlreiche Zuschauer folgten am vergangenen Wochenende der Einladung der Highlive Adventure Group des OeAV Sektion Hohe Munde ins Sportzentrum Telfs. An der Weltcup-Kletterwand des Alpenvereins lieferten sich Groß und Klein zwei Tage lang spannende Wettkämpfe im Bouldern, Drytoolen und in einem High Jump Contest.
Auf der mehr als 100 qm großen, 4,5 Meter hohen Weltcupwand erwartete die Boulderer schon in der Qualifikation eine knifflige Komposition von insgesamt 12 Bouldern. Hier mussten sie ihr ganzes Können zeigen: Körperbeherrschung, Beweglichkeit, Klettertechnik, Ideenreichtum und Maximalkraft waren gefragt, um die Boulderprobleme des Schrauberteams um Bernie Ruech und Daniel „Dalton“ Horvath zu lösen.
Während die Routensetzer im Eiltempo die Finalboulder schraubten, sorgten zwei Fun-Bewerbe für spannende Pausenüberbrückung. Beim „Dry Tooling Challenge“ mussten sich die Kletterer, nur mit ihren Armen an zwei Eispickel „baumelnd“ – an beweglichen Holzblöcke bis an den höchsten Punkt hochziehen. Beim anschließenden High Jump Contest ging es darum, den höchsten „Springer“ im K.O.-System zu ermitteln.Weiterlesen

Neue Kletterabenteuer im Maltatal

Austrialpin Team Mitglieder Markus Pucher und Gerhard Schaar sorgen für neue schwere Routen im Maltatal

Die Maltatal-Locals und Austrialpin-Teammitglieder Markus Pucher und Gerhard Schaar sorgen trotz heißer Temperaturen für einige herausfordernde Neutouren bzw. Erstbegehungen in ihrer Heimat. 2009 hatte Markus die Projekte „Mia Mia“ im Sektor „Fitness Center“ und „Himavat“ am „Hochsteg“ eingerichtet. Nun konnte Gerhard beide Routen klettern. „Mia, Mia“ wurde mit 8a / 8a+, „Himavat“ mit 7c+ bewertet. Bereits im Mai gelang ihm „Sei wo du bist“ (8a) im neuen Sektor „Sonnendeck“. Bereits seit Beginn der 90er Jahre klettern Markus und Gerhard im Maltatal, wo sie aufgewachsen sind.

Seit mehr als einem Jahrzent sind sie nun gemeinsam für einen großen Teil der Neutouren im „Tal der stürzenden Wasser“ – wie das Tal auch genannt wird – verantwortlich. Immer wieder kreuzen sich auch heute ihre Wege, obwohl Markus nun in Baldramsdorf bei Spittal lebt und Gerhard seine Zelte in Innsbruck aufgeschlagen hat. Unabhängig voneinander richten sie bis heute Routen in den selben Massiven wie dem „Sonnendeck“ ein und versuchen sich in diversen Projekten. Mal hat dabei der eine, dann wieder der andere in einem freundschaftlich und sportlich motivierten Wettstreit „die Nase vorne“. 2009 erschloß Markus einige neue Routen, welche Gerhard dazu inspirerten, ebenfalls seine Marker zu hinterlassen. So entstand z.B. im Frühjahr mit entsprechender Materialunterstützung von Austrialpin der Sektor „Sonnendeck“ beim Fallbach mit 15 neuen Routen. Mit der Linie „Sei wo du bist“ richtete Markus ein wunderschönes Projekt ein, welches schließlich Gerhard im Mai knacken konnte und mit 8a bewertete.

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Der Juli brachte sehr warme Temperaturen ins Maltatal und ans schwer Klettern war eigentlich gar nicht zu denken. Doch durch Ihre Erschließertätigkeit sorgten die beiden für einen neuen Sektor, welcher auch im Sommer ideale Kletterbedingungen bietet. Der „Hochsteg“ befindet sich am Ausgang einer Schlucht, wobei der teilweise extrem überhängende Fels sowohl Schatten, wie – dank der Nähe zum Malta Fluss – auch kühle Temperaturen bietet. Nachdem Markus mit dem Projekt „Himavat“ die erste Route eingerichtet hatte, fügte Gerhard in den letzten Wochen weitere vier neue Linien hinzu. Vor kurzen gelang ihm nun das Projekt von Markus, welches eine extrem harte Boulderstelle aufweist, und bewertete sie mit 7c+. Nun warten die beiden auf kühlere Temperaturen im Herbst, um sich auch an den verbleibenden Linien die Finger lang zu ziehen.
Apropos „Finger lang ziehen“: Ein weiteres Projekt von Markus konnte nun ebenfalls geklettert werden. Im Sektor„Fitness Center“ hielt die markanteste Linie, ein fast horizontales, sechs Meter langes Dach, mit anschließendem „Bauch“ und Überstieg in leicht überhangendes Gelände, lange den Anstürmen von Gerhard stand. In über zwei Monaten und mehr als über einem Dutzend Versuchen gelang es ihm zunächst nicht, die Crux nach dem zweiten Drittel der Tour zu überwinden. An einem ungewöhnlich kalten und windigen Tag Anfang Juli stimmten aber sowohl die äußeren Bedingungen wie das Klettermojo von Gerhard, und „Mia, Mia“ hatte ihre erste Begehung. „Eine sehr schwere 8a oder 8a+“, meint Gerhard, „und ich dachte schon, daß ich da nie hinauf komme. Denn nach den vielen Versuchen ist man richtig betriebsblind. Aber egal, eine superschöne Route!

Laut Auskunft der beiden werden natürlich laufend weitere Austrialpin-Klebehaken und -Laschen im Maltatal Granitgneis versenkt, und so wird es wohl auch nicht lange dauern, bis man von den beiden
wieder etwas Neues zu hören bekommen wird.

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Zuwachs in der AustriAlpin-Steigeisen-Familie

AustriAlpin Produktneuheiten

Unter dem Motto „WE love ROCK“ zeigt AustriAlpin Altbewährtes und Neues aus den Produktkategorien Karabiner, Outdoor, Eisklettern sowie Steel & Safety im neue Katalog.

AustriAlpin hat ab sofort zwei neue Steigeisen im Programm, die für die verschiedensten Beschäftigungen in den Bergen den richtigen Halt bieten:

SKY.WALK

Hier handelt es sich um ein kompaktes, handliches Zehnzack-Steigeisen für den klassischen Anwendungsbereich: Wandern in Eis und Firn bzw. Gletschertouren. Die Eisen sind besonders geeignet für kleine Schuhgrößen und Frauen. Sie verfügen über vormontierte Zweikomponenten-Antistollplatten. Dank der Leichtbauweise – die Eisen bestehen aus Chrom-Molybdän-Stahl – und dem sehr geringen Packmaß sind sie der ideale Begleiter für jede Tour und passen auch in kleine Rucksäcke. Die Größenverstellung (längs) lässt sich einfach und ohne Werkzeug vornehmen. Das SKY.WALK im modernen Design ist in den Bindungsvarianten Kombi, Konzept und Step In erhältlich.

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SKY.CLIMB

SKY.CLIMB ist ein vielseitig einsetzbares, modernes Zwölfzack-Eisen, das, wie sein Name verrät, auch ideal zum Eisklettern geeignet ist. Egal ob kombiniertes Gelände oder reines Eis, mit diesem bissigen Steigeisen findet der Kletterer leicht Halt. Es verfügt über vormontierte Zweikomponenten-Antistollplatten. Auch diese Eisen sind aus leichtem Chrom-Molybdän-Stahl und verschwinden dank kleinstem Packmaß problemlos in jeder Tasche. Die Größenverstellung (längs) erfolgt einfach ohne Werkzeug. SKY.CLIMB ist in den Bindungsvarianten Kombi, Konzept und Step In erhältlich.

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Quelle: PM AustriAlpin

AustriAlpin Sky.Climb

AustriAlpin Sky.Climb

Auf Deutschlands höchsten Gipfel: die Zugspitze

Sie ist Deutschlands alpiner Stolz: Die Zugspitze. Mit 2.962 Metern über Meereshöhe schrammt Deutschlands höchster Berg leider knapp an der magischen 3.000er-Marke vorbei, was ihre Beliebtheit bei Bergwanderern und Wintersportlern jedoch keinesfalls einschränkt.

Verschiedene Wege führen auf die Zugspitze; darunter einfache ebenso wie richtig alpine. In allen Fällen braucht man ein wenig Kondition, der Aufstieg beträgt 2.000 oder mehr Höhenmeter. Hier ein Überblick über die Gipfelwege.

Durchs Reintal aufs Zugspitzplatt

Der einfachste Weg führt durch das Reintal. Gleichzeitig eine sehr reizvolle Wanderung, da das Reintal landschaftlich gut erhalten ist: bis heute führt keine Straße durchs Tal; der obere Teil des Tales steht unter Naturschutz.

Da dieser Weg der am wenigsten steile ist, ist er auch der längste. Los geht es in Garmisch; von hier wandert man durch die Partnachklamm bis zur Bockhütte. Hier beginnt das Reintal. An der Reintalangerhütte vorbei (ab hier wird es steiler) geht es zur Knorrhütte am Rande des Zugspitzplattes. Nun wird das Zugspitzplatt überquert; am Punkt 2815 beginnt der versicherte Steig zum Gipfel.

  • Start: Garmisch-Partenkirchen, Skistadion
  • Distanz: ca. 18 km, 2.200 Höhenmeter
  • Gehzeit: 8 bis 10 Stunden je nach Gehtempo

Einkehrmöglichkeiten: Bockhütte, Reintalangerhütte, Knorrhütte, am Gipfel: Restaurant Sonn Alpin, Münchner Haus
Anmerkungen: Viel begangener Weg, dennoch reizvolle Wanderung. Wer es an einem Tag zum Gipfel schaffen möchte, sollte früh aufbrechen. Allen anderen empfiehlt sich eine Übernachtung in der Reintalanger- oder der Knorrhütte.

Durch das Höllental

Durch die – bei Touristen sehr beliebte – Höllentalklamm (Start: Hammersbach) geht es auf die Höllentalangerhütte. Von hier wird der Höllentalanger überquert. Oberhald davon muss das Brett gequert werden, eine mit Stahlstiften versicherte Felswand. So kommt man zum Höllentalferner: ein Schild weist darauf hin, dass ab hier Steigeisen getragen werden müssen. Eine schwierige Stelle ist die Randkluft, da sich das Eis immer weiter vom Fels entfernt. Nach der Gletscherüberquerung gelangt man auf einem Klettersteig zum Gipfel.

  • Start: Hammersbach
  • Distanz: ca. 15 km, 2.200 m Höhenmeter
  • Gehzeit: ca. 7 bis 8 Stunden

Einkehrmöglichkeiten: Höllentalangerhütte, am Gipfel: Münchner Haus
Anmerkungen: Auch hier sind Kondition und Trittsicherheit gefragt. Durch die Höllentalklamm wird’s naß – Regenschutz mitnehmen.
Ab der Höllentalangerhütte wird die Tour recht anspruchsvoll, man sollte hier also ggf. eine Übernachtung einplanen (von dort sind es weitere 6 „sportliche“ Stunden zum Gipfel).

Klettersteig im Wetterstein Gerbirge

Klettersteig im Wetterstein Gerbirge

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