Deutschland

12 Millionen Menschen treiben mehrmals wöchentlich Sport

Rhein-Main-Gebiet

5,7 Millionen Einwohner leben in der Metropolregion

Fitness- und Gesundheits-Anlagen

4,8 Milliarden EURO Umsatz p.a.

Schlagwörter

oder auch tagging genannt.

Schlagwort-Archiv

Trekking Reisen Nepal und Tibet

Nepal und Tibet zählen zu den abenteuerlichsten, aber auch faszinierendsten Reisezielen der Welt. Nepal ist als Binnenstaat im südlichen Asien vor allem für seine tollen Gebirgsregionen an den Grenzen zu Indien und China bekannt. In Tibet hingegen kann man neben dem Himalaja auch die Hochgebirge Kunlun Shan, Qilian Shan entdecken. Beide Reiseziele eignen sich aufgrund der gebirgslandschaftlichen Reize wunderbar für einen Trekkingurlaub.

Nepal

In Nepal sollte man es sich im Rahmen einer Trekking Reise nicht nehmen lassen, das Kathmandu-Tal zu besuchen. Dieses paradiesische Stückchen Natur erstreckt sich nahe der gleichnamigen Hauptstadt von Nepal, und eignet sich somit wunderbar auch für einen Kultururlaub. Auf den je nach Wahl geführten Touren durch das Tal kommt man an Gipfeln, die bis zu 3.000 Meter in die Höhe ragen vorbei, kann Höhlen erklimmen und schmucke Bergdörfer kennen lernen, deren Einwohner überwiegend von der Landwirtschaft leben.

In Kathmandu selbst locken nach einer anstrengenden Tour zahlreiche Attraktionen, die zum Entspannen einladen. Besonders beliebt sind Swoyambhunath, Pashupatinath und Boudhanath. Auch eignet sich die Region ausgesprochen gut, um die anderen beiden Königsstädte, die ebenfalls im Kathmandu-Tal vorzufinden sind, kennen zu lernen. Wie die Hauptstadt von Nepal zählen auch Patan und Bhaktapur bereits seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Weitere Highlights eines solchen Trekkingurlaubes sind ein Abstecher in die Newari-Dörfer Khokana und Bungamati, eine Überlandfahrt von Kathmandu nach Pokhara sowie ein Panoramarundflug von Pokhara zurück in die Metropole.


Tibet

Mount Everest Base Camp | © Jason Maeh - istockphoto.com

Auch Tibet bietet so einiges, was die Urlauber einer Trekkingreise die Herzen öffnen lässt. Das von China noch immer nicht vollständig anerkannte Land, das sich heute auf vergleichsweise kleine 1,5 Millionen km² erstreckt, lockt ähnlich wie Nepal mit unglaublich facettenreichen Landstrichen. Im Rahmen einer solchen Reise in das asiatische Land sollte man es sich nicht nehmen lassen, die Nordostseite des Everest und Makalu kennen zu lernen. Begeistert sein wird man im Rahmen von geführten Trekkingtouren vor allem wegen der beinahe alpinen, und für Tibet gar nicht üblichen üppigen Natur.

In Tibet sehr sehenswert im Rahmen eines Trekkingurlaubes ist zudem ein Abstecher in das Kloster Rongbuk, von wo aus man einen atemberaubend schönen Blick auf die Everest-Nordwand hat. Die Trekkingtouren führen in der Regel in Yaks vom nimmergrünen Arun-Tal bis in die Eisregionen des einst riesigen Landes. Als Vorbereitung dazu bietet es sich auch an, an den Akklimatisationsprogrammen in den Städten Shigatse und Gyantse teilzunehmen, um aufgrund von Erschöpfungserscheinungen einen frühzeitigen Urlaubsabbruch zu vermeiden. In Shigatse sollte man unbedingt auch das unmittelbar an die Volksrepublik China grenzende Regierungsviertel besuchen, in dem schon zahlreiche Male Geschichte geschrieben wurde.

Bildnachweis: Mount Everest Base Camp | © Jason Maeh – istockphoto.com

Provence – Côte d’Azur – Wanderurlaub

Reiseerzählung Wander- und Erholungsurlaub Provence vom 01.07. – 17. 07.09

Was man erleben kann, wenn man bewusst nur den groben Rahmen einer Reise plant, möchte ich hier loswerden. Die Tage vom 01.07. – 17. 07.09 waren wohl die für mich ereignisreichsten in meinem bisherigen Urlauberleben. Ich hatte mir extra für diese Reise Hanwag-Wander-Schuhe, Kategorie A/B, für 160 € gekauft. Ich kann im Nachhinein sagen, dass es sich gelohnt hat, etwas mehr auszugeben, als zu Beginn veranschlagt. Denn nach dem Einlaufen, das waren bei mir 25 km, passten diese wie angegossen. Beim Anprobieren ist dies (noch) nicht zu erwarten, aber ich hatte ein gutes Gefühl dabei. Das sollte man auch beim Kauf haben. Weiter waren die vielerorts bekannten „Falke-17-Euro-Cooling-Effekt-Socken“ mit von der Partie, die ich tatsächlich bei so mancher Hitze als kühlend empfand und die auch einer möglichen Blasenbildung entgegenstanden. Hirschtalk als Einreibung für die Füsse durfte nicht fehlen und ein „Transpirations-T-Shirt“ für 40 € von Patagonia erwies mir auch gute Dienste. Ein Poncho, den ich außer zum Schlafen nie brauchte (dazu später mehr) und natürlich der obligatorische Schlafsack, wenn man im Freien zu übernachten gedenkt, waren mein Inventar. Bei dem warmen Wetter reichte ein Unterziehrolli, da wir ja so wenig Masse wie möglich mitschleppen wollten. Was das Essen betrifft waren Gaskocher, Feuerzeug (!), Trockenfrüchte, Haltbares wie Nudeln, Reis usw. essentiell. Ganz wichtig sind auch Gewürze, deren Unverzichtbarkeit ich in der freien Natur erst würdigen lernte (danke Tommy). Am wichtigsten ist Wasser. Dafür hatte Tommy einen 5-Liter-Wassersack bei sich. Ich kam mit meinen Flaschen auf 3 Liter Volumen. Handys, Uhren und andere unwichtige Geräte ließen wir daheim bzw. aus.

Weiterlesen

Wandern – die Rückbesinnung

Weiter – Schneller – Höher. Verfolgt man die Pressemeldungen der letzten Tage so scheint es dass die Extremsportler aus dem Bereich Höhenbergsteigen sich nur so mit neuen Rekorden übertreffen wollen. Egal ob Gerlinde Kaltenbrunner mit der geplanten K2 Besteigung, der selbsternannte Skyrunner Christian Stangl. Er möchte mit einem spektakulären Bergsprint ebenfalls den Gipfel des K2 erreichen oder Benedikt Böhm und Sebastian Haag die mit einer Speed Begehung innerhalb von 18 Stunden auf den Broad Peak (8.051m) wollen.

Da frage ich mich (und die Leser hoffentlich auch) was das mit mir/uns zu tun hat und wieso das Ganze? Das WIESO kann ich nicht beantworten, hier sollten die Sportler selbst zu Wort kommen. Die erste Frage zu beantworten fällt schon leichter. Was hat das mit mir zu tun?

Antwort: Wenig. Außer staunen und wundern über die Höchstleistungen bleibt es mir ein Rätsel wie und zu welchem Zweck solche Expeditionen zustande kommen. Da liegt mir das Wandern, so wie vielen anderen naturverbundenen Menschen doch sehr viel näher. Ob ein ausgedehnter Spaziergang, die Wanderung am Sonntagnachmittag durch den Taunus oder Pfälzer Wald, die mehrtägige Bergwanderung in den Alpen – bei all diesen Formen kann ich Abschalten, Gedanken und die Arbeit ruhen lassen und mich vollkommen auf die Natur einlassen. Mein Körper wird gestärkt und mein Geist gewinnt Schritt für Schritt an Klarheit. Für mich eine der besten Übungen um mich auf die Herausforderungen des Alltags vorzubereiten.

Dieser Beitrag wurde durch die Blogparade: Wandern – ein Stück Freiheit zurückerobern? inspiriert.

Diskussion: Was macht das Wandern für dich so attraktiv?